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RH 19-VI

Oberkommando der Heeresgruppe Don, Heeresgruppe Süd, Heeresgruppe Nordukraine, Heeresgruppe A, Heeresgruppe Mitte

1942-1945

Scope and content

Inhaltliche Charakterisierung

Die insgesamt sehr dünne Überlieferung besteht hauptsächlich aus Bänden des Kriegstagebuchs und Anlagebänden hierzu. Der zeitliche Schwerpunkt liegt klar auf 1942 und 1943. Ausnahmen sind eine Handakte des Chefs des Stabes zur Abwehrschlacht im großen Weichselbogen 1944/45, Lagemeldungen von 1944 und 1945, sowie einzelne Bände zur Feindbeurteilung von 1943 und 1945. Noch hinzu kommen vereinzelte Akten des Bevollmächtigten Transport-Offiziers/Generals des Transportwesens und des Nachrichtenführers.

OB: Handakten von November 1942 bis April 1944 (16 AE in N 507/97-112)

Chef d. Gen.St.: Handakte von Oktober 1944 bis Januar 1945.

Ia: KTB von November 1942 bis Juli 1943 und von November 1944 bis April 1945.

OQu.: KTB von Juni 1941 bis September 1942 (beim AOK 11).

Ic: Tb von April bis November 1942 (beim AOK 11) sowie verschiedene Unterlagen aus 1943 und 1945.

Ia/Ic-Lagemeldungen sind beim AOK 11 vom Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion bis November 1942 überliefert.

Bv.TO: TB von November bis Dezember 1944.

Na.Fü.: KTB von Mitte März bis Juni 1943.

Wirtschaftsführer bei der Heeresgruppe Don/Süd/Nordukraine/A: KTB von Oktober 1942 bis Dezember 1944 (in RW 46/42-54).

Bestandsbeschreibung

Wie die Kriegstagebücher aller anderen Verbände, Einheiten und Dienststellen des Heeres auch, waren die Kriegstagebücher der Heeresgruppenkommandos vom Mobilmachungstag an (26.8.1939) dem Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach der Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer), in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfaßt wurden.

Lücken - die nur zum Teil durch E (=Ersatz) -Akten aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden konnten - haben sich durch Aktenverluste beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 ergeben.

Als die Luftkriegsgefahr in Berlin und Umgebung zunahm, wurde in Liegnitz eine Außenstelle des Heeresarchivs Potsdam eingerichtet ,in die außer Akten der Wehrmacht- und Heeresführung auch die Kriegstagebücher der höheren Kommandobehörden des Heeres (bis hinab zu denen der Divisionskommandos= ausgelagert wurden, sobald sie in Potsdam registriert worden waren. Diese Bestände (aber ohne die Akten der Spitzenbehörden von OKW und OKH) gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Blankenburg am Harz, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Main gebracht wurden, von wo sie in die USA gelangten. Dort wurden sie nochmals erfaßt, verfilmt (mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen) und ab 1962 an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung (Anfang 1968) in das Bundesarchiv-Militärarchiv.

In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:

- Dez. 1961: Arbeitsstab Leeb/Heeresgruppenkommando z.b.V.

-April 1962: Heeresgruppe E, C, F und "Stammtafeln"

- Sept. 1962: Heeresgruppe Nord, D, A, B, C, G, Oberrhein, Weichsel

- März 1963: Heeresgruppe Afrika

- Nov. 1963: Heeresgruppen Süd, Mitte, Don, E, F, H

Nachsendungen:

- Sept. 1965: Heeresgruppen Süd, Nord, D, A, Afrika, C, Oberrhein, Weichsel

- Mai 1966: Heeresgruppen Süd, Mitte, Nord, D, A, Afrika, B, C, F, Oberrhein, Weichsel

- Dez. 1966: Heeresgruppen Mitte, C

- März 1968: Heeresgruppe Nord

- Juli 1970: Heeresgruppen Nord, Don

Einige Gruppen von Akten, die z.T. eine beachtliche Ergänzung der aus den USA zurückgekommenen Beständen darstellen, gelangten aus anderen Verwahrstellen in das Militärarchiv:

- Kriegstagebücher und Akten des Oberbefehlshabers West sowie Akten des Arbeitsstabes Leeb:

abgegeben im März 1955 vom Bayer. Hauptstaatsarchiv

- Akten der Heeresgruppe Mitte aus dem Jahr 1941:

abgegeben 1970/71 vom Militärgeographischen Amt

- Adjudantur-Akten der Heeresgruppe Weichsel:

abgegeben 1977 aus Privathand

- Tagesmeldungen und Lagekarten der Heeresgruppe C (Ob. Südwest):

aufgefunden 1980 in Südtirol.

In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind die Kriegstagebücher wie folgt erfasst:

- Guide N. 40: Heeresgruppen A-D, G, Nord, Weichsel, Oberrhein, H, Süd

- Guide Nr. 52: Heeresgruppen B-F, Nord, Mitte, Süd, Don.

Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz), die etwa 95-98 % der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:

- Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat,

- Einzelakten aus anderen der in den USA z.T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u.a.),

- Abgaben aus Privathand, dabei auch Nachkriegsausarbeitungen ("Studies" für die Historical Division/US Army in Europe, u.a.) - siehe die Zugangs-Vermerke in der Spalte "Bemerkungen".

Geschichte des Bestandsbildners

Die Heeresgruppe Don (21.11.1942 - 12.2.1943)

Im Zuge der deutschen Sommeroffensive ab dem 28. Juni 1942 (Fall "Blau") waren im südlichen Teil der Ostfront deutsche Truppen einerseits in den Kaukasus eingedrungen und hatten andererseits bis Ende August den bedeutenden Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt Stalingrad an der Wolga weitestgehend eingenommen. Doch Anfang September kam die deutsche Offensive zum Stillstand und am 19. November 1942 erfolgte die sowjetische Gegenoffensive. Zur Entlastung wurde das im Raum Leningrad befindliche Armeeoberkommando 11 in ein Heeresgruppenkommando umgewandelt (21. November) und nach Süden verlegt. Am 22. November schloß sich der sowjetische Zangenangriff um Stalingrad - die 6. Armee (20 deutsche und 2 rumänische Divisionen) war damit eingekesselt. Die neue Heeresgruppe Don wurde zwischen die beiden Heeresgruppen A und B eingeschoben und sollte den Entsatz für die in Stalingrad eingeschlossenen Truppen führen. Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Don wurde Generalfeldmarschall Erich von Manstein, der am 27. November im Hauptquartier der Heeresgruppe in Nowotscherkassk eintraf. Der Heeresgruppe Don wurden die Verbände im Stalingrader Kessel sowie westlich und südwestlich davon unterstellt - es handelte sich um die 6. Armee (in Stalingrad), die aus dem XVII. Armeekorps gebildete Angriffsgruppe Hollidt (westlich), die 3. rumänische Armee (nordwestlich) und die Armeegruppe Hoth, bestehend aus der 4. Panzerarmee und der 4. rumänischen Armee (südwestlich). Am 12. Dezember 1942 begann der Entlastungsangriff der Heeresgruppe Don, der im wesentlichen nur von der Armeegruppe Hoth getragen wurde. Da durch sowjetische Durchbrüche an anderen Stellen nun der Heeresgruppe selbst die Einkesselung drohte, die Kräfte der Armeegruppe Hoth auch zu schwach für ein weiteres Vorgehen waren, mußte der Entsatzversuch am 21. Dezember abgebrochen werden, nachdem die 4. Panzerarmee bis auf 50km an den Kessel heran gekommen war. Ein Ausbruchsversuch wurde wie schon zuvor von Hitler untersagt, die Versorgung des Kessels sollte durch die Luftwaffe erfolgen (VIII. Fliegerkorps, zur Luftflotte 4 gehörig), was jedoch nicht gelang und letztlich ausichtslos war. Am 10. Januar 1943 begann der sowjetische Angriff auf den Kessel von allen Seiten, am 18. Januar waren die deutschen Truppen auf das reine Stadtgebiet beschränkt, am 25. Januar glückte den sowjetischen Truppen die Aufspaltung in einen Süd- und einen Nordkessel. Der Oberbefehlshaber der 6. Armee, Generalfeldmarschall Friedrich Paulus, kapitulierte mit den Truppen im Südkessel am 31. Januar, der Nordkessel folgte am 2. Februar 1943. Nachdem bereits am 12. Januar sowjetische Truppen die Donfront südlich und am 20. Januar auch nördlich Woronesch durchbrochen hatten und sich auf Charkow zubewegten, dabei zum Teil deutsche und verbündete Verbände einschließend, mußte nach Westen ausgewichen werden. Durch breite Frontlücken wurden tiefe sowjetische Vorstöße nach Westen und Südwesten möglich. Die Schließung der Durchbruchslücken und eine Stabilisierung der Front etwa 300km weiter westlich wurde der Heeresgruppe Don übertragen.

Die Heeresgruppe Süd (12.2.1943 - 25.3.1944)

Die Heeresgruppe wurde dabei am 12.2.1943 umbenannt in Heeresgruppe Süd und übernahm, nachwievor unter Manstein stehend, den Südabschnitt der abgezogenen Heeresgruppe B. Die Heeresgruppe Süd umfaßte an Verbänden nun die 4. Panzerarmee, die 1. Panzerarmee, die Armeeabteilung Hollidt, aus der noch im März 1943 eine neue 6. Armee gebildet wurde, und die Armeeabteilung Kempf, aus der im August 1943 eine neue 8. Armee gebildet wurde. Trotz weiteren Vorgehens der Roten Armee konnte hier die Front an Donez und Mius im März 1943 zunächst stabilisiert werden. Zeitgleich erfolgte der Rückzug der deutschen Truppen aus dem Kaukasus. Zur Wiedererlangung der Initiative begannen die Heeresgruppen Mitte und Süd am 5. Juli 1943 mit dem Unternehmen "Zitadelle" eine großangelegte, ambitionierte Offensive. Während dieser Offensive kam es zur "Panzerschlacht bei Kursk", aber nur geringen deutschen Fortschritten, die bald steckenblieben. Am 13. Juli mußte die Offensive eingestellt werden. Bereits am 17. Juli setzte im Gegenzug eine sowjetische Offensive (Sommeroffensive 1943) am Donez gegen die Heeresgruppe Süd ein. Ab dem 8. September begann der Rückzug der deutschen Truppen aus dem Donezbecken. Das sowjetische Vordringen hielt an, am 24. Dezember 1943 begann eine sowjetische Winteroffensive, ebenfalls gegen die Heeresgruppe Süd gerichtet. Am 30. Dezember wurde dabei die Ukrainefront mehrfach durchbrochen. Manstein bat bei Hitler am 4. Januar 1944 um Rückverlegung der Front, wurde jedoch abgewiesen. Während am 14. Januar nun auch eine sowjetische Offensive gegen die Heeresgruppe Nord anlief, wurden am 28. Januar bei Tscherkassy Einheiten der Heeresgruppe Süd (XI. und XXXXII. Armeekorps) eingekesselt. Nach mehreren erfolglosen Entsatzversuchen gelang am 17. Februar 1944 ein Ausbruchsversuch. Nach Einsetzen der sowjetischen Frühjahrsoffensive von 1944 am 4. März gegen die Heeresgruppen Süd und A begann allerdings der deutsche Rückzug aus der Ukraine. Manstein konnte zunächst bei Hitler noch eine Rückverlegung nach Westen durchsetzen, wurde dann jedoch am 30. März 1944 von seinem Kommando entbunden. Die Heeresgruppe Süd wurde erneut umbenannt.

Die Heeresgruppe Nordukraine (30.3. - 23.9.1944)

Mit dem 30. März wurde Generalfeldmarschall Walter Model Oberbefehlshaber der nunmehrigen Heeresgruppe Nordukraine. Dieser unterstanden die 1. Panzerarmee, die 4. Panzerarmee und die 1. ungarische Armee, im August kam die 17. Armee hinzu und die 1. Panzerarmee bildete mit der 1. ungarischen Armee die Armeegruppe Heinrici. Auch Model konnte letztlich nur den weiteren Rückzug der Heeresgruppe durchführen. Bis Ende April 1944 war die Ukraine komplett geräumt. Die sowjetische Frühjahrsoffensive endete mit der Eroberung der Krim Mitte Mai. Am 22. Juni begann die sowjetische Sommeroffensive gegen die Heeresgruppe Mitte. Diese wurde am 28. Juni von Model übernommen, neuer Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nordukraine wurde Generaloberst Josef Harpe. Der Rückzug nach Westen ging weiter, im Süden in die Karpaten hinein, im Norden über den Bug an die Weichsel, mit Aufbau eines Brückenkopfes bei Baranow. Erschwert wurde die Situation durch das Ausscheren von Rumänien und Bulgarien aus dem Bündnis mit Deutschland im Laufe des August und September. Am 31. August ging Bukarest an die Rote Armee verloren, am 15. September Sofia.

Die Heeresgruppe A (23.9.1944 - 25.1.1945)

Eine Umbenennung der Heeresgruppe Nordukraine trug der neuen Situation Rechnung. Die nunmehrige Heeresgruppe A, nachwievor unter Harpe, umfaßte die 4. Panzerarmee, die 17. Armee und die Armeegruppe Heinrici, bestehend aus der 1. Panzerarmee mit der 1. ungarischen Armee. Während nun ab dem 3. Oktober auch der Rückzug aus Griechenland lief, drang ab dem 6. Oktober die Rote Armee in Ungarn ein. Die Heeresgruppe A stand mit ihren Verbänden im Brückenkopf Baranow an der Weichsel, sowie in Rückzugskämpfen in Galizien und in der Slowakei. Der sowjetische Vormarsch konnte nicht auf Dauer aufgehalten werden. Am 12. Januar 1945 begann ausgehend vom Raum südlich Warschau eine sowjetische Winteroffensive, die in der Mitte auf die Heeresgruppe A ausgerichtet war. Als neuer Oberbefehlshaber der Heeresgruppe A wurde am 17. Januar 1945 Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner eingesetzt, doch auch dieser konnte den weiteren Rückzug nicht verhindern. Noch im Januar drangen sowjetische Truppen in Schlesien ein.

Die Heeresgruppe Mitte (25.1. - 11.5.1945)

Eine erneute Umbenennung der Heeresgruppe A in Heeresgruppe Mitte erfolgte am 25. Januar 1945. Die Heeresgruppe umfaßte nunmehr die 1. Panzerarmee, die 4. Panzerarmee und die 17. Armee, im Mai kam die 7. Armee hinzu. Ende Januar gelang es den sowjetischen Truppen Brückenköpfe westlich der Oder zu bilden. Die Heeresgruppe Mitte ging von der Slowakei zurück nach Mähren, von Baranow über Niederschlesien Richtung Erzgebirge und aus Westgalizien nach Mittelschlesien, dabei an der Verteidigung von Breslau teilnehmend. Im Laufe des April gelang der Roten Armee der Durchbruch an der Oder und das Eindringen in Berlin. Die Heeresgruppe Mitte zog sich weiter in Rückzugskämpfen auf Böhmen und Mähren zurück. Am 5. Mai brach in Prag ein Aufstand gegen die deutsche Besatzung aus, am 6. Mai kapitulierte Breslau. Am Tag des Inkrafttretens der Gesamtkapitulation am 9. Mai stand die Heeresgruppe Mitte mit etwa 1,2 Millionen Mann in Böhmen und Mähren. Schörner war zwischenzeitlich von Hitler testamentarisch zum Oberbefehlshaber des Heeres ernannt worden, was jedoch ohne wesentliche praktische Auswirkungen blieb. In der Absicht, eine Kapitulation vor den sowjetischen Truppen zu vermeiden, wurden die Bewegungen nach Westen weiter fortgesetzt und ein Sichgefangengeben vermieden. Erst am 11. Mai 1945 erfolgte die endgültige Kapitulation der Heeresgruppe Mitte und der Eintritt ihrer Soldaten in die Kriegsgefangenschaft.

Bezeichnungen:

21.11.1942 - 12.2.1943 Heeresgruppe Don

12.2.1943 - 25.3.1944 Heeresgruppe Süd

30.3. - 23.9.1944 Heeresgruppe Nordukraine

23.9.1944 - 25.1.1945 Heeresgruppe A

25.1. - 11.5.1945 Heeresgruppe Mitte

Oberbefehlshaber:

21.11.1942 - 30.3.1944 Generalfeldmarschall Erich von Manstein

30.3. - 28.6.1944 Generalfeldmarschall Walter Model

28.6.1944 - 17.1.1945 Generaloberst Josef Harpe

17.1. - 11.5.1945 Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner

Bearbeitungshinweis

Die Unterlagen sind 1970-74 verzeichnet worden (Hr. Loos). Nach weiteren Rückgaben von deutschen Einrichtungen und aus Privathand wurde 1987 eine Überarbeitung durchgeführt (Frau Ganser). Zur Gewährleistung einer verbesserten Zugänglichkeit und Recherchierbarkeit in Form eines Online-Findbuchs wurde 2005 eine erneute Überarbeitung nötig.

Die Akten wurden bereits bei den ersten beiden Erschließungen konservatorisch bearbeitet und zum Teil restauriert. Im Zuge der Überarbeitung wurde der Bestand 2005 in die Datenbank BASYS-S eingegeben sowie 2016 überarbeitet. Die bis dahin im Findbuch geführten zahlreichen Verweise auf einzelne Akten in anderen Beständen wurden aus dem eigentlichen Bestand herausgenommen und finden sich nun in der Einleitung unter dem Punkt Überlieferungsverweis.

Place of use

Freiburg

Extent

76 Aufbewahrungseinheit(en), 1,7 lfm

Genre of the material

Schriftgut

Related material

Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv

Bestände:

MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)

N 265 (Nachlass Heinrici, Gotthard)

RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)

RH 2 (OKH / Generalstab des Heeres)

RH 22 (Befehlshaber rückwärtiger Heeresgebiete)

RH 19-II (Oberkommando der Heeresgruppe Nord, Heeresgruppe B, Heeresgruppe Mitte, Heeresgruppe Nord)

RH 19-VI (Oberkommando der Heeresgruppe Don, Heeresgruppe Süd, Heeresgruppe Nordukraine, Heeresgruppe A, Heeresgruppe Mitte)

RH 48 (Dienststellen und Einheiten der Ordnungstruppen, der Geheimen Feldpolizei, der Betreuungs- und Streifendienste des Heeres)

RH 53-23 (Militärbefehlshaber im Generalgouvernement)

RL 7-6 (Luftwaffenkommando Ost / Luftflottenkommando 6)

ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)

Akten:

MSG 2/15 Generalleutnant von Natzmer, Chef des Stabes.- "Kurzer Bericht über die letzten Tage der Heeresgruppe Mitte (Ende April bis 9.5.45)" (1947)

N 265/104: Ausarbeitung (von GdA Friedrich-Wilhelm Hauck?): "Kapitel 2: Der Kampf der neuen Heeresgruppe Don um Stalingrad und zum Schutz des Rückzuges der Heeresgruppe A"

RH 2/96K: unter anderem Stärke und Gliederung HGr Mitte 6.5.1945

RH 2/500: unter anderem: Tagesmeldungen Ost (u.a. HGr Mitte) 9.4.-12.4.45; Tagesmeldungen HGr Mitte 9.4.-15.4.45; Morgenmeldungen HGr. Mitte 10.4.-15.4.45

RH 19-II/179: HGr. Mitte: Lage der Nachbararmeen 1.12.1942-2.10.1943

RH 19-VI: G Gericht des Oberkommandos der Heeresgruppe Nordukraine/A.- Leitende Feld-Polizei-Direktion.- Nachträge zum Fahndungsblatt Nr.5

RH 48/48 Gruppe Heeresstreifendienst beim Oberkommando HGr Süd (General z.b.V.) Gruppe B.- Stammtafel der Gruppe Heeresstreifendienst für die Deutsche Heeresmission Rumänien (5.9.1942-8.10.1943)

RH 53-23/47 Militärbefehlshaber im Generalgouvernement.- Kriegstagebuch 1.1.-26.1.1945 (v.a. Korrespondenz mit dem Oberkommando der HGr A)

RL 7-6/6, 19-27, 31: Luftflottenkommando 6; u.a.: Lagemeldungen HGr A/Mitte 1.1.-15.5.1945

RW 46/42-52 Verbindungsstab des Heeresgruppenwirtschaftsführers bei der HGr Don/Süd.- Kriegstagebuch mit Anlagen 1.10.1942-21.10.1944 [RW 46/52 mit Photos]

ZA1/ 2060: Hauck, Friedrich Wilhelm: Die Operationen der deutschen Heeresgruppen an der Ostfront 1941 - 1945/ Südliches Gebiet

I. Die deutsche Offensive bis zur Mius-Donez-Stellung, 22.6. - Nov. 1941

ZA1/ 2064: derselbe, desgleichen: II. Die Abwehrkämpfe am Donez und auf der Krim und das Wiedergewinnen der Initiative, Dez. 1941 - Juni 1942

ZA1/ 2065: derselbe, desgleichen: III. Die deutsche Offensive zum Kaukasus und nach Stalingrad, Juni - Okt. 1942

ZA1/ 2066: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil III

ZA1/ 2067: derselbe, desgleichen: IV., Band 1: Die russische Gegenoffensive bis zum Mius und zum Donez, Nov. 1942 - März 1943

ZA1/ 2068: derselbe, desgleichen:

Anhänge zum Teil IV/ Band 1, 335 Seiten

ZA1/ 2069: derselbe, desgleichen: IV., Band 2: Russische Angriffe gegen Heeresgruppe B bis zum Verlust von Bjelgorod und Kursk, Dez. 1942 - Febr. 1943, und die Schlacht um Charkow, 1. - 24.3.1943, bis zur Vorbereitung für die Verteidigung der Krim

ZA1/ 2070: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil IV/ Band 2, Seite 336 - 559 der Anhänge

ZA1/ 2071: derselbe, desgleichen: V. Frühjahr und Sommer 1943 bis zum Scheitern der letzten deutschen Offensive ("Zitadelle")

ZA1/ 2072: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil V

ZA1/ 2073: derselbe, desgleichen: VI., Band 1: Die russische Offensive nach Rumänien und Galizien bis zur Räumung der Krim, Juli 1943 - Mai 1944 (Kapitel 1 und 2)

ZA1/ 2074: derselbe, desgleichen: VI., Band 2: Die russische Offensive nach Rumänien und Galizien bis zur Räumung der Krim, Juli 1943 - Mai 1944 (Kapitel 3 bis 5)

ZA1/ 2075: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil VI, erster Band (Anhänge 1 - 100)

ZA1/ 2076: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil VI, zweiter Band (Anhänge 101 - 187, Tabellen I - L)

ZA1/ 2077: derselbe, desgleichen:

VII. Die russische Offensive durch Südpolen, Rumänien und Ungarn, Juli 1944 - Febr. 1945

ZA1/ 2078: derselbe, desgleichen: Anhänge 1 - 154 zu Teil VII, Tabellen I - XXXVIII

ZA1/ 2079: derselbe, desgleichen: VIII. Der Kampf um die deutsche Ostgrenze, Jan. - Mai 1945

ZA1/ 2080: derselbe, desgleichen: Anhänge 1 - 83 zu Teil VIII, Tabellen I - XIV

ZA1/ 2584: Schriftwechsel Halder zur Studie ab Anfang 1956 (nach Übergabe des Themas von H.Reinhardt an F.W.Hauck)

ZA1/ 2585: Abschriften aus OKH-Akten und von anderen Unterlagen aus den Jahren 1941 und 1942 zur Bearbeitung der Studie

ZA1/ 2586: Beiträge zur Bearbeitung der Studie: E. Maisch: Gedächtnisprotokoll über die Tätigkeit als Leiter des Nachrichtendienstes bei Heeresgruppe B: Studien des Generalstabs der Roten Armee zur Schlacht bei und um Stalingrad

ZA1/ 2587: Philippi, Alfred: Die Operationen der Heeresgruppe Süd im Sommer und Herbst 1941 (Teil I); Hilfsstudie

ZA1/ 2588: derselbe, desgleichen: Abschriften von Weisungen Nr.1 - 11 des Oberkommandos Heeresgruppe Süd sowie Aufmarschanweisung "Barbarossa" (Mappe I)

ZA1/ 2589: derselbe, desgleichen: Lageskizzen und Gliederungen der Heeresgruppe Süd, Juni bis Nov. 1941 (Mappe II)

ZA1/ 2590: derselbe, desgleichen:

Gliederungen, Stärken und Verluste der Heeresgruppe Süd, Juni bis Nov. 1941 (Mappe III)

ZA1/ 2591: derselbe, desgleichen: Beilagenserien A - D zur Heeresgruppe Süd, Juni - Nov. 1941 (Mappe IV),

ZA1/ 2591 D: Doppelstück

ZA1/ 2592: derselbe: Der Feldzug der Heeresgruppe Süd im Winter 1941/ 42 und die Sommeroffensive 1942 (Teil II);

mit Anlage: Briefwechsel G.v.Sodenstern mit A.Winter und A.Philippi zur Studie

ZA1/ 2593: derselbe:

Die Operation der Heeresgruppe A in den Kaukasus; Angriff der Heeresgruppe B auf Stalingrad (Teil III)

ZA1/ 2594: derselbe: Beilagenserien E - G zum Teil II, Dez. 1941 - Juli 1942

ZA1/ 2595: derselbe: Beilagenserie H zum Teil III, Sommer 1942 und Winter 1942/ 43

ZA1/ 2596: derselbe: Skizzen zu den Teilen II und III, Jan. - Nov. 1942

ZA1/ 2597: Hauck, Friedrich Wilhelm: Die Operationen der deutschen Heeresgruppen an der Ostfront 1941 - 1945/ Südliches Gebiet

IV. Die russische Gegenoffensive bis zur Mius-Donez-Stellung; hier nur Kapitel 1: Beginn der russischen Offensive, Nov. 1942;

Anhang B: Anmerkungen zum Text

ZA1/ 2598: derselbe, desgleichen: Anlagenserie A1 - A97 (Heeresgruppen A und B, Nov. 1942)

ZA1/ 2599: Kriegstagebuch Ia des Oberkommandos Heeresgruppe A, 1. - 30.11.1942 (Abschrift)

ZA1/ 2606: Hauck, Friedrich Wilhelm: Endbearbeitung (Entwurf), Kapitel 1, Abschnitt I: Die ruhigen Monate bei Heeresgruppe Süd und die Vorbereitungen für den Angriff "Zitadelle", April - Juni 1943; mit Anhängen und Tabellen

ZA1/ 2607: derselbe: Endbearbeitung (Entwurf), Kapitel, Abschnitt II: Die Abwehrkämpfe der Heeresgruppe A in der Gotenkopf-Stellung, April - Juli 1943; mit Skizzen und Anhängen

ZA1/ 2600: v.Horn, Hans Joachim: Der Rückzug der Heeresgruppe A in den Kuban-Brückenkopf und über Rostow, Jan. 1943; Hilfsstudie mit Stellungnahme K.Zeitzler

ZA1/ 2601: derselbe, desgleichen: Anhänge und Übersichten; Kartenbeilage (Heeresgruppe A, Jan. 1943)

ZA1/ 2602: Heidkämper, Otto: Hilfsstudie, Kapitel 3: Aufbau einer neuen Front,

Abschnitt I: Planmäßiger Rückzug der Heeresgruppe Don auf den Mius. Übernahme des Abschnitts der Heeresgruppe B zusätzlich als Heeresgruppe Süd, Februar 1943,

Abschnitt II: Gegenangriff der Heeresgruppe Süd, Febr./März 1943

ZA1/ 2603: derselbe, desgleichen:

Abschnitt III: Zurücknahme der Heeresgruppe A in die Gotenkopf-Stellung, Febr./ März 1943; mit Stellungnahmen K.Zeitzler und H.v.Gyldenfeldt

ZA1/ 2604: derselbe: Hilfsstudie, Kapitel 1: Stellungskrieg im Frühjahr und Sommer,

Abschnitt I: Die ruhigen Monate bei Heeresgruppe Süd, April/ Juni 1943; mit Anhängen A, B und D sowie 14 Tabellen (Schematischen Kriegsgliederungen, u.a.)

ZA1/ 2605: derselbe, desgleichen: 13 Skizzen zu Teil V, Kapitel 1, Abschnitt I

ZA1/ 2608: Heidkämper, Otto: Hilfsstudie, Kapitel 2: "Zitadelle", mit Anhängen A -D

ZA1/ 2609: derselbe:

10 Skizzen zu Teil V, Kapitel 2

ZA1/ 2610: Hauck, Friedrich Wilhelm: Endbearbeitung (Entwurf), Kapitel 2: Der Angriff "Zitadelle", mit Lageskizzen und Tabellen

ZA1/ 2611: Wolf, Friedrich: Hilfsstudie: Heeresgruppe Süd, 15.7.1943 - 29.2.1944,

Kapitel 1: Die Lage bei der Heeresgruppe Süd, Mitte Juli 1943

Kapitel 2: Kämpfe um die Donez-Linie, 15.7. - 31.8.1943; mit Dokumenten-Anhängen (abschriftlich) und Lageskizzen

ZA1/ 2612: derselbe, desgleichen: Kapitel 3: Der Rückzug auf die Dnjepr-Linie, 1. - 30.9.1943;

mit Anhängen, auch Lageskizzen

ZA1/ 2613: derselbe, desgleichen: Kapitel 4: Die Kämpfe in der Dnjepr-Linie, 1.10. - 23.12.1943;

mit Anhängen, auch Lageskizzen

ZA1/ 2614: derselbe, desgleichen: Kapitel 5: Kämpfe zwischen Dnjepr und Bug, 24.12.1943 - 29.2.1944;

mit Anhängen, auch Lageskizzen

ZA1/ 2615: Heidkämper, Otto: Hilfsstudie: Kapitel 1, Abschnitt III: Der Rückzug der Heeresgruppe A in die Wotan-Stellung zwischen Asowschem Meer und Dnjepr, Sept.1943; mit Lageskizzen

ZA1/ 2615 D: Doppelstück

ZA1/ 2616: derselbe, desgleichen: Kapitel 2: Vom Kuban zurück zur Krim,

Abschnitt I: Die Abwehrschlacht am Kuban, Juli/ Aug. 1943

Abschnitt II: Die Räumung des Kuban-Brückenkopfes, Sept./ Okt. 1943

ZA1/ 2617: derselbe, desgleichen: Abschnitt III: Der russische Durchbruch bei Melitopol in Richtung Chersson und die Abschnürung der Krim, Okt. 1943; mit Anhängen A, B und D und 13 Lageskizzen

ZA1/ 2618: derselbe, desgleichen: Abschnitt IV: Die ruhigen Monate bei der Heeresgruppe A, Nov. 1943 - Jan. 1944;

mit Anhängen A, B und D und 5 Lageskizzen

ZA1/ 2627: v.Sodenstern, Georg: Beitrag zu Kapitel 2, 4 Seiten (handschriftlich), 8 Skizzen

ZA1/ 2619: Lange, Wolfgang: Erste Hilfsstudie: Der russische Vorstoß über den Bug und die Bildung einer neuen Front durch Heeresgruppe Süd/ Nordukraine, März - Juni 1944; mit Lageskizzen

ZA1/ 2620: derselbe, desgleichen: Anhänge A - D (Abschriften von Dokumenten der Heeresgruppe, des OKH, der 8. Armee, der 1. Pz.Armee und der 4. Pz.Armee)

ZA1/ 2621: derselbe: Zweite Hilfsstudie: Rückzug der Heeresgruppe A/ Südukraine nach Rumänien, Febr. - April 1944, und die anschließenden Operationen bis Mitte August 1944

ZA1/ 2622: derselbe, desgleichen: Dokumenten-Anhänge (zur zweiten Hilfsstudie/ Teil VI)

ZA1/ 2623: derselbe: Hilfsstudie: Die russischen Offensiven im Raum der Heeresgruppen Südukraine/ Süd und Nordukraine/ A/ Mitte vom Juli 1944 bis Mai 1945,

Kapitel 1: Heeresgruppe Nordukraine/ A (früher: Süd) in Galizien und Polen; mit zahlreichen Lageskizzen

ZA1/ 2624: derselbe, desgleichen: Dokumenten-Anhänge zu Kapitel 1

ZA1/ 2625: derselbe, desgleichen: Kapitel 2: Heeresgruppe Südukraine/ Süd (früher A) in Rumänien, Ungarn und Österreich; mit zahlreichen Lageskizzen

ZA1/ 2626: derselbe, desgleichen: Dokumenten-Anhänge zu Kapitel 2

ZA1/ 2628: Lange, Wolfgang: Sonderanhang zu Kapitel 2: Budapest, Jan./ Febr. 1945

ZA1/ 2629: derselbe: noch: Hilfsstudie, Kapitel 3: Heeresgruppe A/ Mitte (früher: Nordukraine) in Schlesien, Mähren, Böhmen und Sachsen; mit zahlreichen Lageskizzen

ZA1/ 2630: derselbe, desgleichen: Dokumenten-Anhänge zu Kapitel 3

Die Operationen der deutschen Heeresgruppen im südlichen Bereich der Ostfront 1941 bis 1945. - Zweitserie der Textbände:

ZA1/ 35: Die deutsche Offensive bis zur Mius-Donez-Stellung, 22. Juni bis Nov. 1941

36: Die Abwehrkämpfe am Donez und auf der Krim und das Wiedergewinnen der Initiative, Dez. 1941 bis Juni 1942

37: Die deutsche Offensive zum Kaukasus und nach Stalingrad, Juni bis Okt. 1942

38: Die russische Gegenoffensive bis zum Mius und zum Donez, Nov. 1942 bis März 1943

39: Die russischen Angriffe gegen die Heeresgruppe B bis zum Verlust von Bjelgorod und Kursk, Dez. 1942 bis Febr. 1943

40: Frühjahr und Sommer 1943 bis zum Scheitern der letzten deutschen Offensive ("Zitadelle")

41: Anhänge 1 - 43 (zu: ZA1/ 40)

42: Die russische Offensive nach Rumänien und Galizien bis zur Räumung der Krim, Juli 1943 bis Mai 1944

43: Die Abwehrkämpfe der Heeresgruppen Süd und A am Dnjepr und auf der Krim

44: Anhänge 1 - 100 (zu: ZA1/ 43)

45: Anhänge 101 - 187 und Tabellen I - L(50) (zu: ZA1/ 43)

46: Die russischen Offensiven durch Südpolen, Rumänien und

Ungarn, Juli 1944 bis Febr. 1945

47: Anhänge 1 - 154 und Tabellen I - XXXVIII (zu: ZA1/ 46)

48: Der Kampf um die deutsche Ostgrenze, Jan. bis Mai 1945

49: Anhänge 1 - 83 und Tabellen I - XIV (zu: ZA1/ 48)

ZA1/ 2061: Ritter v.Geitner, Curt: Die Kriegsereignisse auf dem Balkan im Rahmen der deutschen Operationen an der Ostfront 1944/ 45 (mit Vorgeschichte ab Herbst 1943); mit Anhängen

ZA1/ 2062: Schmidt-Richberg, Erich, unter Mitwirkung von C.Ritter von Geitner): Der Einbruch der Russen in den Donauraum und die Kämpfe um den mittleren Balkan, Aug. - Dez. 1944; mit Anhängen

ZA1/ 2063: dieselben: Die Kriegsereignisse auf dem Kriegsschauplatz Kroatien von Jan. 1945 bis Kriegsende

ZA1/ 2631: Schriftwechsel F.Halder und A.Toppe mit Curt Ritter von Geitner, Erich Schmidt-Richberg und anderen;

hierin: Zeittafeln Dez. 1942 bis Mai 1945 der im Süden der Ostfront eingesetzten Heeresgruppen

ZA1/ 2632: Persönliches Tagebuch Generalfeldmarschall Freiherr von Weichs (Übertragung aus der stenographischen Handschrift),

Eintragungen zur Sommeroffensive 1942 im Ostfeldzug, 28.6. - Ende Nov. 1942

ZA1/ 2633: Tagesnotizen GFM Frh.v.Weichs aus den Jahren 1943 (in Auszügen) und 1944 (vollständig): Kriegsschauplatz Balkan

Aus den Originalnotizen in Gabelsberger-Stenographie übertragen durch C.Ritter v.Geitner

ZA1/ 2634: Bemerkungen Harling und Struad zu den Tagesnotizen GFM v.Weichs 1943/ 44

ZA1/ 2635: Kriegsschauplatz Südost 1941 - 45: Schriftwechsel F.Halder; Beiträge E.Schmidt-Richberg und A.Toppe

Die Kriegsereignisse auf dem Balkan im Rahmen der deutschen Operationen an der Ostfront 1944/ 45. - Zweitserie der Textbände:

ZA1/ 50: Die Vorgeschichte der Balkankrise 1944/ 45 von Herbst 1943 bis Anfang Aug. 1944

51: Der Einbruch der Russen in den Donauraum und die Kämpfe um den mittleren Balkan, Aug. bis Dez. 1944

52: Die Kämpfe auf dem Kriegsschauplatz Kroatien von Jan. 1945 bis Kriegsende

ZA1/ 2349 - 2353: Schulz, Friedrich und andere: Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43

Band 1 (ZA1/ 2349): Allgemeiner Überblick

zu Band 1 (ZA1/ 2353): 22 Skizzen

Band 2 (ZA1/ 2350): Operationen der Heeresgruppe A im Kaukasus-Gebiet, Nov. 1942 - Febr. 1943; Operationen der 1. Pz.Armee von Dez. 1942 bis März 1943

Band 3 (ZA1/ 2351): Vom Kaukasus zur Gotenkopf- und Kuban-Brückenkopf-Stellung (XXXXIX. Pz.Korps), Dez. 1942 - Febr. 1943; ferner (gleiche Zeit): 4. Pz.Armee und XXXXVIII. Pz.Korps (12 Skizzen)

Band 4 (ZA1/ 2352): Das italienische Expeditionskorps in Rußland; Luftversorgung Stalingrads, 20.11.1942 - 1.2.1943; Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43 und Kämpfe des XXX. Armeekorps

ZA1/ 2768 - 2769: Schulz, Friedrich: Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43 (Durchschlag der Ausarbeitung und begleitender Schriftwechsel); hierzu Skizzenmappe (ZA1/ 2769): 14 Entwürfe

ZA1/ 2325: Heusinger, Adolf: Der Ostfeldzug 1941 - 42. Ein operativer Überblick

Liegt (mit 2 Übersichtskarten und 27 Skizzen) auch auf Mikrofilm FC 3020 N vor.

ZA1/ 1894: Konrad, Rudolf Peter und andere: ("Mountain Warfare Project") Truppenführung im Gebirge

Auf Mikrofilm FC 2995 N: derselbe, desgleichen

ZA1/ 1895: derselbe: Kampf und Operationen im kaukasischen Raum. - Eine Studie über Gebirgskrieg

Auf Mikrofilm FC 2989 N: derselbe, desgleichen

ZA1/ 1896: derselbe: 29 Kartenskizzen zur Kaukasien-Studie

ZA1/2335:

19. ("722") Probleme (Ausschnitte) der Heeresgruppe A (später: Südukraine/ Süd) bei ihren Rückzugskämpfen vom Kuban-Brückenkopf bis Ungarn, Jan. 1943 - Dez. 1944

ZA1/ 1994: Toppe, Alfred und andere: Sprengungen und Verminung

ZA1/ 1995: derselbe, desgleichen: Skizzenmappe (30 Blatt)

ZA1/ 2574: derselbe, desgleichen:

ZA1/ 2349 - 2353: Schulz, Friedrich und andere: Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43

Band 1 (ZA1/ 2349): Allgemeiner Überblick

zu Band 1 (ZA1/ 2353): 22 Skizzen

Band 2 (ZA1/ 2350): Operationen der Heeresgruppe A im Kaukasus-Gebiet, Nov. 1942 - Febr. 1943; Operationen der 1. Pz.Armee von Dez. 1942 bis März 1943

Band 3 (ZA1/ 2351): Vom Kaukasus zur Gotenkopf- und Kuban-Brückenkopf-Stellung (XXXXIX. Pz.Korps), Dez. 1942 - Febr. 1943; ferner (gleiche Zeit): 4. Pz.Armee und XXXXVIII. Pz.Korps (12 Skizzen)

Band 4 (ZA1/ 2352): Das italienische Expeditionskorps in Rußland; Luftversorgung Stalingrads, 20.11.1942 - 1.2.1943; Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43 und Kämpfe des XXX. Armeekorps, (5 Skizzen)

ZA1/ 2768 - 2769: Schulz, Friedrich: Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43 (Durchschlag der Ausarbeitung und begleitender Schriftwechsel); hierzu Skizzenmappe (ZA1/ 2769): 14 Entwürfe

ZA1/ 2347: v.Gyldenfeldt, Heinz: Die Ost-Offensive 1942. Operativer Überblick

ZA1/ 2348: derselbe, desgleichen: 39 Skizzen

ZA1/ 2767: Beiträge Georg v.Sodenstern: Operativer Rückblick auf das Jahr 1941 im Süden der Ostfront; Der Winterfeldzug 1941/42;

Die Operationsabsichten für das Jahr 1942; mit Abschriften der Führer-Weisungen 41 und 45 und handschriftlichen Notizen

ZA1/ 2373, 2375: Busse, Theodor und andere: Der Angriff "Zitadelle" im Osten 1943; hierzu Kartenband (ZA1/ 2375): 11 Karten und 18 Skizzen

Die gesamte Studie (mit den Teilen A/ Die Gesamtoperation und B/ Einzeldarstellungen) ist auch auf Mikrofilm FC 3041 P enthalten.

ZA1/ 2374: Englische Übersetzung des Teiles A

ZA1/ 62: Reichhelm (Oberst a.D.): Die Schlacht der 2. Panzerarmee und der 9. Armee im Orelbogen vom 5. Juli bis 18. Aug. 1943

ZA1/ 2345: Guderian, Heinz: Probleme des Flankenschutzes bei weitreichenden Operationen, insbesondere bei motorisierten Verbänden im Osten; mit Beitrag: Tätigkeit des LIII. Armeekorps

ZA1/ 2376 - 2378: v.Greiffenberg, Hans und andere: Die Schlacht von Moskau, Heeresgruppe Mitte, Winter 1941/ 42

Band 1 (ZA1/ 2376): Textband

Band 2 (ZA1/ 2377): Anlagen (Blumentritt, Günther mit mehreren Beiträgen, darunter: "Wäre der russische Feldzug beendet gewesen, wenn die 4. Armee (v.Kluge) Moskau im Dezember 1941 genommen hätte ?")

Skizzenband (ZA1/ 2378): 31 Skizzen zu T-28/ Band 1 und 2

ZA1/ 1575 und auf Mikrofilm FC 2990 N: Zeltmann, Otto: Schließung der großen Frontlücke zwischen Demidoff und Welikije Luki 1942

ZA1/ 1585: Tiemann, Otto: Schließung der etwa 40 km breiten Frontlücke zwischen den Heeresgruppen Nord und Mitte und Verteidigung der neu gebildeten Front gegen russische Durchbruchsangriffe, Nov. 1942 - März 1943

ZA1/ 2379, 2380: v.d.Groeben, Peter: Der Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte und ihr Kampf bis zur Festigung der Front, 22.6. - 1.9.1944; hierzu Skizzenband (ZA1/ 2380): 7 Skizzen

Der Textband von (nur 48 Seiten) ist auf Mikrofilm FC 3006 N enthalten.

Nur auf Mikrofilm FC 2995 N: v.Bechtolsheim, Gustav: Sicherung der rückwärtigen Verbindungen bei der Heeresgruppe Mitte, 1.9.1941 - Febr. 1943

ZA1/ 2207: Hofmann, Rudolf und Toppe, Alfred: Verbrauchs- und Verschleißsätze während der Operationen der deutschen Heeresgruppe Mitte vom 22.6. bis 31.12.1941

ZA1/ 2208: dieselben, desgleichen: 23 Tabellen und Grafiken in Negativ-Kopie

ZA1/ 2021: N.N.: Kriegstagebuch des Kommandeurs der Luftwaffe bei Heeresgruppe Mitte, 21.6.1941 - 4.1.1942

ZA1/ 2048: Hofmann, Rudolf: Der Feldzug gegen die Sowjetunion im Mittelabschnitt der Ostfront.

I. Vorbereitungszeit vor Beginn der Operation

ZA1/ 2049: derselbe, desgleichen: II. Die Offensive bis zum Festlaufen vor Moskau, 22.6. - 5.12.1941

ZA1/ 2050: derselbe, desgleichen: III. Übergang zur Verteidigung und Abwehr der russischen Winteroffensive, 6.12.1941 - März 1942

ZA1/ 2051: derselbe, desgleichen: IV. Das Ringen um den gewonnenen Raum, April 1942 - März 1943

ZA1/ 2052: derselbe, desgleichen: V. Kriegsjahr 1943, April - Anfang Okt. 1943

ZA1/ 2053: derselbe, desgleichen: VI. Abwehrschlachten, Anfang Okt. 1943 - April 1944

ZA1/ 2054: derselbe, desgleichen: VII. Der Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte im Sommer 1944 und der Kampf ums ostpreußische Vorfeld, Juni - Dez. 1944

ZA1/ 2055: derselbe, desgleichen: VIII. Endkampf in Ostpreußen, Jan. - April 1945

ZA1/ 2582: Heidkämper, Otto: Die Schlacht um Ostpreußen im Januar 1945 bis zum Beginn des Ausbruchsversuchs am Abend des 26.1.1945

ZA1/ 2583: 3 Karten, 3 Skizzen zu: Heidkämper, Die Schlacht um Ostpreußen im Januar 1945

ZA1/ 2056: Hofmann, Rudolf, wie vor: IX. Der sowjetrussische Einbruch in den norddeutschen Raum bis zum Ende an der Elbe (Heeresgruppe Weichsel), Jan. - Mai 1945

ZA1/ 2581: Doppelstück

ZA1/ 2057: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil IX

ZA1/ 2058: derselbe, desgleichen: X. Gesamtbetrachtung Heeresgruppe Mitte/ Weichsel, Jan. - Mai 1945

ZA1/ 99 - 101, 2332 - 2338, 2755 - 2759: Toppe, Alfred und andere: Versorgungsprobleme bei weitreichenden Unternehmungen, 1951/ 52. - 28 Teil-Untersuchungen in vier Gruppen:

- Vorbereitung (Teile 1 - 5)

- Vormarsch und Angriff (Teile 6 - 13)

- Verteidigung, Rückzug, planmäßige Räumung und Evakuierung (Teile 14 - 23 und 28)

- Sonderstudien (Teile 24 - 27)

N.B.: Die Verfasser der Einzelstudien sind nur mit Kennzahlen angegeben; das Schlüsselverzeichnis fehlt.

ZA1/ 2332: Durchschlag (Teil 5 in Orig.Typoskript):

4. Der Aufbau des Versorgungsbezirks Dnjepr als Vorschwingen der Versorgungsbasis der Heeresgruppe Mitte für den weiteren Vormarsch auf Moskau, Juli - Okt. 1941

5. Der Leitstab Mitte

6. Die Versorgungsführung während des Vormarsches in Rußland bis zum Winter 1941

14. Versorgung der Heeresgruppe Mitte bei zunehmendem Ausfall des Heimatkriegsgebietes und Unterbrechung der rückwärtigen Verbindungen

ZA1/ 2329: Bork, Max: Die Bedeutung des Bahn- und Straßennetzes als Mittel der Operation im Osten (Beispiele: Heeresgruppen Mitte und Nord 1941)

ZA1/ 2331: derselbe, desgleichen: Anlage 2 (1 Karte) und Anlagen 3 - 6 (4 Skizzen)

ZA1/ 2330: derselbe: Comments on Russian Railroads and Highways

ZA1/ 1700 und auf Mikrofilm FC 2991 N: Teske, Hermann: Die Bedeutung des Eisenbahn-Transportwesens einer Heeresgruppe (HGr. Mitte) bei Aufmarsch, Verteidigung und Rückzug, März - Sept. 1943

ZA1/ 1567: Schwarznecker, Arthur: Die Sicherung der Nachschubeinrichtungen in Weißruthenien 1943 und Richtlinien für die Sicherung des Nachschubs auf Grund der gesammelten Erfahrungen

(Die Arbeit konnte nicht abgeschlossen werden.)

ZA1/ 2100: Praun, Albert: Nachrichtenverbindungen im Osten

ZA1/ 2101: derselbe: Nachrichtenverbindungen auf dem Balkan und in Finnland

ZA1/ 1484: Dessloch, Otto: Die Winterschlacht um Rshew-Wjasma-Juchnow 1941/ 42

ZA1/ 1994: Toppe, Alfred und andere: Sprengungen und Verminung

ZA1/ 1995: derselbe, desgleichen: Skizzenmappe (30 Blatt)

ZA1/ 2574: derselbe, desgleichen: Entwurf (Orig.Typoskript) und Beiträge (Durchschläge)

Literatur

Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va., Washington 1958 ff., Bde. 40 und 52

Engelmann, Joachim: Manstein. Stratege und Truppenführer. Ein Lebensbericht in Bildern. Friedberg o.J.

Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.

Hinze, Rolf: Rückzugskämpfe in der Ukraine 1943/44. Meerbusch 1991

Hinze, Rolf: Letztes Aufgebot zur Verteidigung des Reichsgebiets. Kämpfe der Heeresgruppe Nordukraine/A/Mitte. Meerbusch 1995

Kaltenegger, Roland: Schörner. Feldmarschall der letzten Stunde. Biographie. München, Berlin 1994

Kehrig, Manfred: Stalingrad. Analyse und Dokumentation einer Schlacht. Beiträge zur Militär- und Kriegsgeschichte Bd. 15. Stuttgart 1974

Kern, Erich: Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner. Ein deutsches Soldatenschicksal. Preußisch Oldendorf 1976

Klink, Ernst: Das Gesetz des Handelns. Die Operation "Zitadelle" 1943. Beiträge zur Militär- und Kriegsgeschichte Bd. 7. Stuttgart 1966

Magenheimer, Heinz: Abwehrschlacht an der Weichsel 1945. Vorbereitung, Ablauf, Erfahrungen. Einzelschriften zur militärischen Geschichte des Zweiten Weltkrieges 20. Freiburg i.Br. 1976

Manstein, Erich von: Verlorene Siege. Bonn 1955

Schwarz, Eberhard: Die Stabilisierung im Süden der Ostfront nach der Katastrophe von Stalingrad und dem Rückzug aus dem Kaukasus. Köln 1981 [Diss.]

Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.

Tieke, Wilhelm: Im Südabschnitt der Ostfront. Die entscheidenden Operationen. Krim-Stalingrad-Kaukasien. Meilensteine auf dem Wege zur Kriegswende. Gummersbach 1984 [Selbstverlag]

Fremde Archive

Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen.

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