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RH 19-I

Oberkommando der Heeresgruppe Süd (Oberbefehlshaber Ost), Heeresgruppe A (Oberbefehlshaber West), Heeresgruppe Süd, Heeresgruppe B

1939-1943

Scope and content

Inhaltliche Charakterisierung

Chef d. Gen.St.: Chefsachen von Mitte Oktober 1939 bis Mitte März 1940.

Ia: KTB von Mitte August 1939 bis Dezember 1942.

OQu.: KTB von August bis Anfang Oktober1939 und von Juni 1940 bis Juli 1942.

Ic: TB fehlen; vorhanden sind u.a. Lageberichte, Feindlage- und Luftaufklärungsmeldungen von Mai 1939 bis Dezember 1942.

II a: Tagesbefehle von August/Oktober 1939 und August/September 1941.

Gen. d. Pioniere: KTB von August bis Oktober 1939 und von Juni bis Oktober 1941.

Bv.TO: KTB von September 1939 bis Juni 1940.

Koluft: 1 Akte aus 1939

Wirtschaftsführer bei der Heeresgruppe B: KTB von Ende September 1942 bis Mitte März 1943 (in RW 46/6-7).

Hervorzuheben sind Unterlagen des Arbeitsstabes v. Rundstedt über die Planungen zum Polenfeldzug.

Zu einigen Signaturen liegen zusätzlich Kartenmappen vor, in der Form, daß z.B. zur Akte RH 19-I/2 eine Kartenmappe mit der Signatur RH 19-I/2K vorhanden ist. Diese K-Signaturen sind aus technischen Gründen in dieser ersten Fassung des online-Findbuches noch nicht enthalten, können aber benutzt werden. Sie werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Findbuch nachgetragen. Zu folgenden Akten liegen Kartenmappen vor: RH 19-I/2, 3, 4, 7, 8, 10, 12, 15, 16, 17, 19, 34, 35, 36, 38, 39, 47, 55, 57, 61, 64, 67, 70, 86, 95, 100, 103, 105, 111, 116, 117, 118, 119, 122, 123, 125, 126, 127, 128, 137, 138, 139, 142, 143, 145, 146, 147, 148, 149, 160, 171, 187, 198, 213, 215, 219, 231, 235, 237, 242, 243, 245, 246, 249, 258, 259, 260 und 266

Bestandsbeschreibung

Wie die Kriegstagebücher aller anderen Verbände, Einheiten und Dienststellen des Heeres auch, waren die Kriegstagebücher der Heeresgruppenkommandos vom Mobilmachungstag an (26. Aug. 1939) dem Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach der Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer), in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfaßt wurden. Lücken - die nur zum Teil durch E (= Ersatz)-Akten aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden konnten - haben sich durch Aktenverluste beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 ergeben. Als die Luftkriegsgefahr in Berlin und Umgebung zunahm, wurde in Liegnitz eine Außenstelle des Heeresarchivs Potsdam eingerichtet, in die außer Akten der Wehrmacht- und Heeresführung auch die Kriegstagebücher der höheren Kommandobehörden des Heeres (bis hinab zu denen der Divisionskommandos) ausgelagert wurden, sobald sie in Potsdam registriert worden waren. Diese Bestände (aber ohne die Akten der Spitzenbehörden von OKW und OKH) gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Blankenburg am Harz, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Main gebracht wurden, von wo sie in die USA gelangten. Dort wurden sie nochmals erfaßt, verfilmt (mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen) und ab 1962 an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung (Anfang 1968) in das Bundesarchiv-Militärarchiv.

In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:

- Dez. 1961: Arbeitsstab Leeb/Heeresgruppenkommando z. b. V.

- April 1962: Heeresgruppe E, C, F und "Stammtafeln"

- Sept. 1962: Heeresgruppen Nord, D, A, B, C, G, Oberrhein, Weichsel

- März 1963: Heeresgruppe Afrika

- Nov. 1963: Heeresgruppen Süd, Mitte, Don, E, F, H Nachsendungen:

- Sept. 1965: Heeresgruppen Süd, Nord, D, A, Afrika, C, Oberrhein, Weichsel

- Mai 1966: Heeresgruppen Süd, Mitte, Nord, D, A, Afrika, B, C, F, Oberrhein, Weichsel

- Dez. 1966: Heeresgruppen Mitte, C

- März 1968: Heeresgruppe Nord

- Juli 1970: Heeresgruppen Nord, Don

Einige Gruppen von Akten, die z. T. eine beachtliche Ergänzung der aus den USA zurückgekommenen Beständen darstellen, gelangten aus anderen Verwahrstellen in das Militärarchiv:

- Kriegstagebücher und Akten des Oberbefehlshabers West sowie Akten des Arbeitsstabes Leeb: abgegeben im März 1955 vom Bayer. Hauptstaatsarchiv

- Akten der Heeresgruppe Mitte aus dem Jahr 1941: abgegeben 1970/71 vom Militärgeographischen Amt

- Adjutantur-Akten der Heeresgruppe Weichsel: abgegeben 1977 aus Privathand

- Tagesmeldungen und Lagekarten der Heeresgruppe C (Ob. Südwest): aufgefunden 1980 in Südtirol.

In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind die Kriegstagebücher wie folgt erfaßt:

- Guide Nr. 40: Heeresgruppen A - D, G, Nord, Weichsel, Oberrhein, H, Süd

- Guide Nr. 52: Heeresgruppen B - F, Nord, Mitte, Süd, Don.

Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz, die etwa 95 - 98 % der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:

- Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70000 erhalten hat,

- Einzelakten aus anderen der in den USA z.T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u. a.),

- Abgaben aus Privathand, dabei auch Nachkriegs-Ausarbeitungen ("Studies" für die Historical Division/US Army in Europe, u. a.) - siehe die Zugangs-Vermerke in der Spalte "Bemerkungen".

Oberbefehlshaber:

Oberbefehlshaber für bestimmte Kriegsschauplätze waren in der Kriegsspitzengliederung nicht vorgesehen. Ihre in der Regel mit einem Heeresgruppen-Kommando gekoppelten Befugnisse entstanden zwangsläufig, als die Tätigkeit des Oberkommandos des Heeres auf den jeweiligen Hauptkriegsschauplatz beschränkt wurde und die Führung auf den Nebenkriegsschauplätzen (zuerst mit dem Norwegen-Unternehmen 1940) auf den Wehrmachtführungsstab direkt überging.

Nach Abschluß des Polenfeldzuges wurde am 3.10.1939 das im Osten verbleibende Heeresgruppen-Kommando Süd (AOK 12) unter der Bezeichnung "Oberost" (Oberkommando Ost) mit der Führung der Truppen des Feldheeres in Polen und Ostpreußen betraut. Bei Verlegung in den Westen (als HGr.Kdo. "A") am 20.10.1939 wurde für die gleichen Zwecke ein Stab Oberost neu aufgestellt, der Mai 1940 ebenfalls nach Westen ging (dort ab 15.5.1940 als AOK 9 eingesetzt.)

Ein dritter Stab Oberost wurde am 1.5.1940 aus dem bisherigen Grenzschutz-Abschnitts-Kommando Süd gebildet. Am 21.7.1940 wurde dieser Stab in den des "Militärbefehlshabers im Generalgouvernement" (MiG) umgewandelt, der nur noch territoriale Aufgaben zu erfüllen hatte (praktisch einem Wehrkreis-Kommando gleichgestellt).

Im Westen war seit dem 25.10.1940 das Heeresgruppen-Kommando "D" dessen Befugnisse; am 10.9.1944 entfiel der bisher übliche Zusatz "(HGr.Kdo. D)" für den Ob. West.

Nach dem Rückzug aus Frankreich waren die Truppen am Oberrhein vorübergehend (2.12.1944 bis 24.1.1945) Himmler als Ob.Oberrhein unterstellt und während dieser Zeit dem Ob.West entzogen.

Nach dem Zerreißen der Verbindung zwischen dem Nord- und Südteil der Westfront wurde der Ob. West am 25.3.1945 umbenannt in Ob. Süd.; am 22.4.1945 wurde dem Ob. Süd der ganze verbliebene Südraum (also einschließlich der Bereiche des Ob. Südwest und des Ob. Südost) unterstellt.

Für den abgetrennten Nordwesten (insbesondere Festung Holland, später auch Dänemark) wurde am 15.4.1945 ein besonderer Ob. Nordwest eingesetzt.

In Italien war seit dem 1.12.1941 ein Ob. Süd (Kesselring) beim Italienischen Oberkommando (Comando Supremo) eingesetzt gewesen (bis zum 1.12.1942 in Verbindung mit der Luftflotte 2). Durch den Abfall der Italiener entfiel ab 8.9.1943 der Zusatz "beim ital. Comando Supremo"; am 21.11.1943 erfolgte die Umbenennung in "Ob. Südwest" (HGr. "C")".

Auf dem Balkan wurden dem Oberbefehlshaber der neuen Heeresgruppe "E" am 1.1.1943 auch die Aufgaben eines Ob. Südost übertragen. Sie gingen am 22.8.1943 auf die Heeresgruppe "F" und nach deren Auflösung am 25.3.1945 wieder auf die Heeresgruppe "E" über.

Heeresgruppen: Die im Frieden bestehenden 6 Heeresgruppen-Kommandos wurden bei Kriegsbeginn aufgelöst und zur Aufstellung von 5 Armee-Oberkommandos und eines neuen Heeresgruppen-Kommandos*) verwandt:

1 Berlin = AOK 2 (HGr.Nord), Wehrkreis III

2 Frankfurt = HGr. C, WK IX

3 Dresden = AOK 8, WK IV

4 Leipzig = AOK 10, WK IV

5 Wien = AOK 14, WK XVII

6 Hannover = AOK 4, WK XI

Für den Polen-Feldzug wurden die Armee-Oberkommandos 2 und 12 zur Führung der Heeresgruppen Nord und Süd bestimmt, ohne dass sie in der Feldpostübersicht ihre Bezeichnungen änderten.

Im Frankreich-Feldzug waren 3 Heeresgruppen eingesetzt:

"A" aus AOK 12 (HGr. Süd/Polen): Mitte

"B" aus AOK 2 (HGr. Nord/Polen): rechter Flügel

"C" bei Kriegsbeginn für den Westen gebildet, nun: linker Flügel.

Nach Beendigung des Feldzuges wurden die Heeresgruppen-Kommandos "B" und "C" in den Osten, bzw. in das Reichsgebiet verlegt; für Frankreich wurde das Heeresgruppen-Kommando "D" neu gebildet ((25.10.1940).

Für den Rußland-Feldzug erfolgte mit Inkrafttreten der Planung für "Barbarossa" eine Umbenennung:

Süd aus "A"

Mitte aus "B"

Nord aus "C"

Für den Sommerfeldzug 1942 wurde im Juli die Heeresgruppe Süd in "A" und "B" geteilt (Stab Süd wurde Stab "B", während der Stab "A" am 9.7.1942 aus dem Küstenstab Asow hervorging) und zwischen beide am 28. November noch eine besondere Heeresgruppe Don (aus AOK 11) eingeschoben; diese wurde am 9.3.1943 umbenannt; das Heeresgruppen-Kommando"B"war schon am 10.2.1943 herausgezogen worden.Am 31.3.1944 erfolgte die Umbenennung von "A" in Südukraine und Süd in Nordukraine - und nach den schweren Sommerkämpfen am 20.9.1944 die erneute Umbenennung von Südukraine in Süd und Nordukraine in "A". 25.1.1945 wurden die Heeresgruppen der Ostfront umgegliedert und fast alle umbenannt:

Süd (wie bisher; wurde April 1945: Ostmark)

Mitte (aus "A")

Weichsel (neu eingeschoben)

Nord (aus Mitte)

Kurland (aus Nord).

Durch diese Umbenennungen im Laufe des Rußland-Feldzuges wurden die gleichen Bezeichnungen zu verschiedenen Zeiten an ganz unterschiedlich eingesetzte Heeresgruppen-Kommandos vergeben, die auch im formationsgeschichtlichen Sinne nichts miteinander zu tun hatten. Ein Heeresgruppen-Kommando "Süd" gab es z. B. (einschließlich des Polen-Feldzuges) viermal als Bezeichnung für verschiedene Dienststellen.

Etwas einheitlicher war die Benennung auf den Wehrmacht-Kriegsschauplätzen:

"B" aus dem Reststab HGr. "B" (Südrußland) und dem Auffrischungsstab Rommel;

ab 14.7.1943 zunächst Süddeutschland und Oberitalien, dann ab 1.12.1943 im Westen

"C" aus dem Stab Ob. Süd am 26.7.1943 in Italien (ab 21.11.1943 zugleich Ob. Südwest)

"D" bestand seit dem 25.10.1940 im Westen (seit 15.3.1941 zugleich Ob.West)

"E" aus dem AOK 12 am 1.1.1943 auf dem Balkan (1.1. bis 26.8.1943 und wieder ab 25.3.1945 zugleich Ob. Südost)

"F" neugebildet am 12.8.1943 auf dem Balkan (vom 1.1. bis 26.8.1943 zugleich Ob. Südost); am 25.3.1945 aufgelöst

"G" seit dem 28.4.1944 als Armeegruppe G und seit 12.9.1944 als Heeresgruppe G im Westen

"H" seit dem 11.11.1944 im Westen.

Außer diesen Heeresgruppen bestand vom 22.2.1943 bis zur Kapitulation am 13. Mai 1943 die Heeresgruppe Afrika (in Tunis).

Heeresgruppe Süd (1939)

(WK VII, Inf.Ers.Btl. 19 München)

Aufstellung am 2.9.1939 für den Feldzug in Polen durch Umbildung des am 18.8.1939 aufgestellten Armee-Oberkommandos 12 (aus Arbeitsstab Rundstedt mit Armeepaket N (= Nürnberg; Einheiten 570 ff.)); wurde nach Beendigung des Polenfeldzuges am 8.10.1939 zugleich Oberbefehlshaber Ost. Nach Verlegung in den Westen am 26.10.1939 in Oberkommando der Heeresgruppe A umbenannt.

Oberbefehlshaber:

1.9.1939 von Rundstedt, Gerd

Gliederung:

1939 Sept. 8. Armee, 10. Armee, 14. Armee

Okt. Grz.Abschn. Nord (AOK 3), Mitte (AOK 8, sp. 5), Süd (A. Abt. A)

Zugehörig:

Heeresgruppen-Nachr.Rgt. 570

Heeresgruppe A (1939-1941)

(WK VII, Inf.Ers.Btl. 19 München)

Aufstellung am 26.10.1939 im Mittelabschnitt der Westfront (Eifel/Hunsrück) aus dem Oberkommando der aus Polen hierher verlegten Heeresgruppe "Süd": Durchbruch durch die Ardennen, Vorstoß zur Somme, Einschwenken auf Dünkirchen. Nach Umgliederung im Juni zur Schlacht um Frankreich: Einsatz in der Mitte der Westfront zwischen Aisne und Mosel. Vorstoß bis zur Schweizer Grenze und in den Rücken der französischen Vogesenfront. Wurde 10.10.1940 zugleich "Oberbefehlshaber West" und kam am 1.4.1941 unter der Tarnbezeichnung "Abschnittstab Winter" (später "Schlesien") nach dem Osten. Bei Beginn der Rußlandoffensive 22.6.1941 in "Oberkommando Heeresgruppe Süd" umbenannt.

Oberbefehlshaber:

(1.9.1939) von Rundstedt, Gerd

Gliederung:

a) als Heeresgruppe A:

1939 Nov./Dez. 16. Armee, 12. Armee

1940 Mai 16. Armee, 12. Armee, 4. Armee (+ 2. Armee)

Juni 16. Armee, 12. Armee, 2. Armee (+ Pz.Gru. Guderian)

Juli 6. Armee, 16. Armee, 9. Armee

Aug. 9. Armee, 16. Armee

Sept./Okt. 9. Armee, 16. Armee, Kdr.d.dt.Tr. in Holland

b) als Heeresgruppe A, zugleich Oberbefehlshaber West:

Nov./Dez. 9. Armee, 16. Armee

1941 Jan./April 9. Armee, 16. Armee

c) als Heeresgruppe A (Abschnittsstab Winter, bzw. Schlesien:

Mai 6. Armee, 17. Armee (mit Arb.Stäben Pz.Gru. 1 und AOK 11)

Zugehörig:

Heeresgruppen-Nachr.Rgt. 570

Heeresgruppe Süd (1941-1942)

(WK VII, Inf.Ers.Btl. 19 München)

Aufstellung am 22.6.1941 durch Umbenennung des Oberkommandos der Heeresgruppe A (Tarnbezeichnung war vor Beginn des Rußlandfeldzugs: Abschnittsstab Winter); Einsatz: Vorstoß bis zum Don, Winterkämpfe am Mius. Zu Beginn des Sommerfeldzuges 1942 geteilt in die Heeresgruppen A und B; am 9.7.1942 umbenannt in Heeresgruppe B.

Oberbefehlshaber:

(1.9.1939) von Rundstedt, Gerd

1.12.1941 von Reichenau, Walter

12.1.1942 von Bock, Fedor

Gliederung:

1941 Juni 6. Armee, Pz.Gru. 1, 17. Armee, 11. Armee

Juli Pz.Gru. 1, 6. Armee, 17. Armee, 11. Armee

Aug. 6. Armee, Pz.Gru. 1, 17. Armee, 11. Armee

Sept./Okt.: 6. Armee, 17. Armee, Pz.Gru. 1, 11. Armee

Nov./Dez.: 6. Armee, 17. Armee, 1. Pz. Armee, 11. Armee

1942 Jan.: 6. Armee, 17. Armee, 1. Pz. Armee, 11. Armee

Febr./Mai: 2. Armee, 6. Armee, Armeegr. v. Kleist, (III. AK, 17. Armee, 1. Pz. Armee), 11. Armee

Juni: 2. Armee (LV. AK., 4. Pz.Armee, 2. ung. Armee), 6. Armee, 1. Pz.Armee, 17. Armee, Gru. v. Wietersheim (XIV. AK), 11. Armee

Juli: Armeegru. v. Weichs (2. Armee mit LV. AK, 4. Pz.Armee, 2. ung. Armee), 6. Armee, 1. Pz.Armee, 17. Armee, Gru. v. Wietersheim (LVII.), 11. Armee

Zugehörig:

Heeresgruppen-Nachr.Rgt. 570

Heeresgruppe B (1942-1943)

(WK VII, Inf.Ers.Btl. 19 München)

Aufstellung am 9.7.1942 an der russischen Südfront durch Umbenennung der bisherigen Heeresgruppe Süd an deren Nordflügel. Offensive bis zur Wolga (Stalingrad). 21.11.1942 wurde die Heeresgruppe durchbrochen; die 6. deutsche und die 4. rumänische Armee wurde mit der 4. Pz.Armee der Heeresgruppe Don unterstellt, die südlich der Heeresgruppe B eingeschoben wurde. Nach dem weiteren russischen Durchbruch über den Don am 14.1.1943 wurde die Heeresgruppe B am 9.2.1943 herausgezogen; die Reste wurden teils der HGr. Mitte (2. Armee), teils der HGr. Süd (bisher Don) zugeteilt.

Der Stab der Heeresgruppe B kam in die Heimat zur Wiederaufstellung, die am 19.7.1943 durch den Arbeitsstab Rommel erfolgte. Die Heeresgruppe wurde zunächst nach Oberitalien verlegt. Am 26.11.1943 wurde sie dort aufgelöst und zum Ausbau des Stabes OB Südwest verwandt (vgl. Heeresgruppe C).

Am gleichen Tage (26.11.1943) wurde die Heeresgruppe zum Einsatz im Westen (Kanalküste) neu aufgestellt. Nach der Invasion befehligte die Heeresgruppe zunächst den ganzen Nordflügel der Westfront, dann (nach Einsatz der HGr. H) deren mittleren Teil (Ardennenoffensive). Vernichtet durch Kapitulation im Ruhrkessel am 17.4.1945.

Oberbefehlshaber:

15.7.1942 von Weichs, Maximilian, Frh.

Gliederung:

1942 Aug. 2. Armee, 2. ung. A., 8. it. A., XXIX, 6. Armee, 4. Pz.Armee

Sept. 2. Armee, 2. ung. A., 8. it. A., 6. Armee, 4. Pz.Armee

Okt. 2. Armee, 2. ung. A., 8. it. A., 6. Armee, 4. Pz.Armee

+ 3. rum. Armee, 4. rum. Armee

Nov. 2. Armee, 2. ung.A., 8. it.A., 3. rum.A., 6. Armee, 4. Pz.Armee + 4. rum.A.

Dez. 2. Armee, 2. ung.A., 8. it.A.

1943 Jan. 2. Armee, 2. ung.A., 8. it.A., Armee-Abt. Fretter-Pico (XXX)

Febr. 2. Armee, Armee-Abt. Lanz + 8. it.A., 2. ung.A.

Übersicht der Kriegsschauplätze nach Heeresgruppen und unterstellten Armeen (ohne Territorialbefehlshaber)

Die für die Armeebereiche gültigen Schlacht- und Gefechtsbezeichnungen sind bei den Armeen (Bestände RH 20-1 ff.) vollständig abgedruckt; dort sind auch - zu monatlichen Stichdaten - die unterstellten Korps und Divisionen angegeben.

Polenfeldzug Sept. 1939

Heeresgruppe Süd

8. Armee Westpolen, Warthe, Bzura; Warschau und Modlin

10. ArmeeWestpolen, Warthe (Tschenstochau), Kielce, Lysa-Gora, Tomaszow; Radom, Lublin; Warschau und Modlin; Kämpfe ostwärts der Weichsel (bis 7.10.1939)

14. Armee Westgalizien, Oberschlesien; Dunajec, Nida; San, Przemysl; Lemberg, Tomaszow.

Westfront 1939-1940; Westfeldzug Mai/Juni 1940

Heeresgruppe A (ab 26.10.1939)

2. Armee (Mai/Juni 1940) Luxemburg, Belgien; Aisne, Reims, Marne, Aube, Seine, Loire

4. Armee (Mai 1940) Aachen, Ardennen, Lüttich, Namur, Cambrai, Abbéville, Arras, Calais, Dünkirchen

12. Armee (Nov. 1939-Juni 1940) Eifel, Luxemburg, Sedan, Charleville, Aisne; Champagne, Cote d'Or, Isère, Westalpen

16. Armee (Nov. 1939-Juni 1940) Luxemburg, Sedan; Verdun, Toul, Metz, Diedenhofen

Besatzung im Westen 1940-1941

Heeresgruppe A (ab 10.10.1940 zugleich Oberbefehlshaber West; im April 1941 nach dem Osten verlegt)

6. Armee (Juli 1940) Demarkationslinie; Normandie

9. Armee (Juli 1940-April 1941) Demarkationslinie; Belgien und Nordfrankreich

16. Armee (Juli 1940-April 1941) Küstensicherung in Belgien und in den Niederlanden

Ostfront, Südabschnitt 1941-1943

Heeresgruppe Süd, ab 9.7.1942: B (bis 9.2.1943)

1. Panzerarmee (Juni-Juli 1941) Tarnopol, Proskurow, Berditschew; (Aug.-Sept. 1941) Uman, Tscherkassy, Dnjepropetrowsk, Raum ostwärts Kiew; (Okt.-Nov. 1941) Asowsches Meer, Donez-Becken, Rostow; (Dez. 1941-Juli 1942) Mius

2. Armee (Febr. 1942-Febr. 1943) Abwehrkämpfe südlich Orel; ab Juli 1942: Woronesh, Liwny, Kursk

4. Panzerarmee (Juni-Nov. 1942) Kursk, Kalatsch, Kalmykensteppe

6. Armee (Juni-Juli 1941) Styr, Berditschew, Zwiahel; (Aug. 1941) nördlich Shitomir, Dnjepr; (Sept. 1941) Kiew; (Okt. 1941-Juni 1942) Charkow, Bjelgorod, Isjum-Kupjansk; (Juli-Nov. 1942) Vorstoß zum mittleren Don und auf Stalingrad

11. Armee (Juni 1941-Juli 1942) Bessarabienm Dnjepr, Krim, Sewastopol

17. Armee (Juni-Juli 1941) Lemberg, Tarnopol, Poskurow; (Aug.-Sept. 1941) Uman, Dnjepropetrowsk, Poltawa; (Okt.-Nov. 1941) Donez-Becken, Rostow; weiterhin Abwehrkämpfe im Donez-Becken (bis Juli 1942)

Armee-Abt. Fretter-Pico (Jan. 1943) Naht zur Heeresgruppe Don bei Millerowo

Armee-Abt. Lanz (wurde später Kempf, dann 8. Armee bei Heeresgruppe Don, siehe dort): (Febr. 1943) Charkow

2. ungar. Armee (Juni 1942-Febr. 1943) siehe 2. Armee

3. rum. Armee (Aug.-Nov. 1941) siehe 11. Armee; (Okt.-Nov. 1942) siehe 6. Armee

4. rum. Armee (Aug.-Okt. 1941) siehe 11. Armee; (Okt.-Nov. 1942) zur Verfügung der Heeresgruppe B

8. ital. Armee (Juli 1942-Febr. 1943) Don, Millerowo).

Vorprovenienz: Arbeitsstab Rundstedt

Geschichte des Bestandsbildners

Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.

I. Heeresgruppen/-kommandos

Die im Frieden bestehenden 6 Heeresgruppen-Kommandos wurden bei Kriegsbeginn aufgelöst und zur Aufstellung von 5 Armee-Oberkommandos und eines neuen Heeresgruppen-Kommandos (offizielle Bezeichnung im Felde "Oberkommando der Heeresgruppe...) verwandt:

HGr-Kdo 1 (Berlin) wird AOK 2 (Hgr. Nord), Wehrkreis III

HGr-Kdo 2 (Frankfurt) wird Hgr C, WK IX

HGr-Kdo 3 (Dresden) wird AOK 8, WK IV

HGr-Kdo 4 (Leipzig) wird AOK 10, WK IV

HGr-Kdo 5 (Wien) wird AOK 14, WK XVII

HGr-Kdo 6 (Hannover) wird AOK 4, WK XI.

Für den Polen-Feldzug wurden die Armee-Oberkommandos 2 und 12 zur Führung der Heeresgruppen Nord und Süd bestimmt, ohne daß sie in der Feldpostübersicht ihre Bezeichnungen änderten.

Im Frankreich-Feldzug waren 3 Heeresgruppen eingesetzt:

"A" aus AOK 12 (Hgr. Süd/Polen): Mitte

"B" aus AOK 2 (Hgr. Nord/Polen): rechter Flügel

"C" bei Kriegsbeginn für den Westen gebildet, nun: linker Flügel.

Nach Beendigung des Feldzuges wurden die Heeresgruppen-Kommandos "B" und "C" in den Osten, bzw. in das Reichsgebiet verlegt; für Frankreich wurde das Heeresgruppen-Kommando "D" neu gebildet (25. 10. 1940).

Für den Rußland-Feldzug erfolgte mit Inkrafttreten der Planung für "Barbarossa" eine

Umbenennung:

Süd aus "A"

Mitte aus "B"

Nord aus "C".

Für den Sommerfeldzug 1942 wurde im Juli die Heeresgruppe Süd in "A" und "B" geteilt (Stab Süd wurde Stab "B", während der Stab "A" am 9. 7. 1942 aus dem Küstenstab Asow hervorging) und zwischen beide am 28. November noch eine besondere Heeresgruppe Don (aus AOK 11) eingeschoben; diese wurde am 9. 3. 1943 in Süd umbenannt; das Heeresgruppen-Kommando "B" war schon am 10. 2. 1943 herausgezogen worden. Am 31. 3. 1944 erfolgte die Umbenennung von "A" in Südukraine und Süd in Nordukraine - und nach den schweren Sommerkämpfen am 20. 9. 1944 die erneute Umbenennung von Südukraine in Süd und von Nordukraine in "A". Am 25. 1. 1945 wurden die Heeresgruppen der Ostfront umgegliedert und fast alle umbenannt:

Süd (wie bisher; wurde April 1945: Ostmark)

Mitte (aus "A")

Weichsel (neu eingeschoben)

Nord (aus Mitte)

Kurland (aus Nord).

Durch diese Umbenennungen im Laufe des Rußland-Feldzuges wurden die gleichen Bezeichnungen zu verschiedenen Zeiten an ganz unterschiedlich eingesetzte Heeresgruppen-Kommandos vergeben, die auch im formationsgeschichtlichen Sinne nichts miteinander zu tun hatten. Ein Heeresgruppen-Kommando "Süd" gab es z. B. (einschließlich des Polen-Feldzuges) viermal als Bezeichnung für verschiedene Dienststellen. Etwas einheitlicher war die Benennung auf den Wehrmacht-Kriegsschauplätzen:

"B" aus dem Reststab Hgr. "B" (Südrußland) und dem Auffrischungsstab Rommel; ab 14. 7. 1943 zunächst Süddeutschland und Oberitalien, dann ab 1. 12. 1943 im Westen

"C" aus dem Stab Ob. Süd am 26. 7. 1943 in Italien (ab 21. 11. 1943 zugleich Ob. Südwest)

"D" bestand seit dem 25. 10. 1940 im Westen (seit 15. 3. 1941 zugleich Ob. West); seit 10. 9. 1944 nur Ob. West

"E" aus dem AOK 12 am 1. 1. 1943 auf dem Balkan (vom 1. 1. bis 26. 8. 1943 und wieder ab 25. 3. 1945 zugleich Ob. Südost)

"F" neugebildet am 12. 8. 1943 auf dem Balkan (26. 8. 1943 bis 25. 3. 1945 zugleich Ob. Südost); am 25. 3. 1945 aufgelöst

"G" seit dem 28. 4. 1944 als Armeegruppe G und seit 12. 9. 1944 als Heeresgruppe G im Westen

"H" seit dem 11. 11. 1944 im Westen. Außer diesen Heeresgruppen bestand vom 22. 2. 1943 bis zur Kapitulation am 13. Mai 1943 die Heeresgruppe Afrika (in Tunis).

II. Oberbefehlshaber

Oberbefehlshaber für bestimmte Kriegschauplätze waren in der Kriegsspitzengliederung nicht vorgesehen. Ihre in der Regel mit einem Heeresgruppen-Kommando gekoppelten Befugnisse entstanden zwangsläufig, als die Tätigkeit des Oberkommandos des Heeres auf den jeweiligen Hauptkriegsschauplatz beschränkt wurde und die Führung auf den Nebenkriegsschauplätzen (zuerst mit dem Norwegen-Unternehmen 1940) auf den Wehrmachtführungsstab direkt überging.

Nach Abschluß des Polenfeldzuges wurde am 3. 10. 1939 das im Osten verbleibende Heeresgruppen-Kommando Süd (AOK 12) unter der Bezeichnung "Oberost" (Oberkommando Ost, bzw. später Oberbefehlshaber Ost) mit der Führung der Truppen des Feldheeres in Polen und Ostpreußen betraut. Bei Verlegung in den Westen (als Hgr. Kdo. "A") am 20. 10. 1939 wurde für die gleichen Zwecke ein Stab Oberost neu aufgestellt, der Mai 1940 ebenfalls nach Westen ging (dort ab 15. 5. 1940 als AOK 9 eingesetzt). Ein dritter Stab Oberost wurde am 1. 5. 1940 aus dem bisherigen Grenzschutz-Abschnitts-Kommando Süd gebildet. Am 21. 7. 1940 wurde dieser Stab in den des "Militärbefehlshabers im Generalgouvernement" (MiG) umgewandelt, der nur noch territoriale Aufgaben zu erfüllen hatte (praktisch einem Wehrkreis-Kommando gleichgestellt). Im Westen war seit dem 25. 10. 1940 das Heeresgruppen-Kommando "A" zugleich Ob. West; am 15. 3. 1941 erhielt das Heeresgruppen-Kommando "D" dessen Befugnisse; am 10. 9. 1944 entfiel der bisher übliche Zusatz Hgr. Kdo. D)" für den Ob. West. Nach dem Rückzug aus Frankreich waren die Truppen am Oberrhein vorübergehend (2. 12. 1944 bis 24. 1. 1945) Himmler als Ob. Oberrhein unterstellt und während dieser Zeit dem Ob. West entzogen. Nach dem Zerreißen der Verbindung zwischen dem Nord- und Südteil der Westfront wurde der Ob. West am 25. 3. 1945 umbenannt in Ob. Süd; am 22. 4. 1945 wurde dem Ob. Süd der ganze verbliebene Südraum (also einschließlich der Bereiche des Ob. Südwest und des Ob. Südost) unterstellt. Für den abgetrennten Nordwesten (insbesondere Festung Holland, später auch Dänemark) wurde am 15. 4. 1945 ein besonderer Ob. Nordwest eingesetzt. In Italien war seit dem 1. 12. 1941 ein Ob. Süd beim italienischen Oberkommando (Comando Supremo) eingesetzt gewesen (bis zum 1. 12. 1942 in Verbindung mit der Luftflotte 2). Durch den Abfall der Italiener entfiel ab 8. 9. 1943 der Zusatz "beim ital. Comando Supremo"; am 21. 11. 1943 erfolgte die Umbenennung in "Ob. Südwest (Hgr. "C")".

Auf dem Balkan wurden dem Oberbefehlshaber der neuen Heeresgruppe "E" am 1. 1. 1943 auch die Aufgaben eines Ob. Südost übertragen. Sie gingen am 22. 8. 1943 auf die Heeresgruppe "F" und nach deren Auflösung am 25. 3. 1945 wieder auf die Heeresgruppe "E" über.

III. Heeresgruppe Süd/Oberbefehlshaber Ost, Heeresgruppe A/Oberbefehlshaber West, Heeresgruppe Süd/B

Funktionsvorgänger: Arbeitsstab von Rundstedt

Heeresgruppe Süd (2.9.-26.10.1939)

Am 2.9.1939 wurde durch Umbildung des am 18.8.1939 aus dem Arbeitsstab von Rundstedt mit Armeepaket N (= Nürnberg; Einheiten 570 ff.) aufgestellten Armee-Oberkommandos 12 die Heeresgruppe Süd gebildet und im Polen-Feldzug eingesetzt.

Heeresgruppe Süd / Oberbefehlshaber Ost

Das Heeresgruppenkommando Süd wurde nach Beenedigung des Polen-Feldzuges am 8.10.1939 zugleich Oberbefehlshaber Ost.

Oberbefehlshaber:

1.9.1939: Generaloberst Gerd von Rundstedt

Gliederung:

1939

Sept.: 8. Armee, 10. Armee, 14. Armee

Okt.Grenzabschnitte Nord (AOK 3), Mitte (AOK 8, sp. 5), Süd (Armee-Abt. A)

Zugehörig:

Heeresgruppen-Nachrichten-Rgt. 570

Heeresgruppe A (26.10.1939-1.4.1941)

Nach Verlegung zurück in das Reich (Mittelabschnitt der Westfront) erfolgte am 26.10.1939 die Umbenennung in Heeresgruppe A. Ab dem 10.5.1940 wurde die Heeresgruppe im West-Feldzug eingesetzt und nahm teil am Durchbruch durch die Ardennen, am Vorstoß zur Somme und dem Einschwenken auf Dünkirchen. Nach Umgliederung im Juni zur Schlacht um Frankreich erfolgte ihr Einsatz in der Mitte der Westfront zwischen Aisne und Mosel, gefolgt von einem Vorstoß bis zur Schweizer Grenze und in den Rücken der französischen Vogesenfront.

Heeresgruppe A / Oberbefehlshaber West

Nach der Kapitulation Frankreichs wurde das Heeresgruppenkommando A schließlich am 10.10.1940 zugleich Oberbefehlshaber West.

Oberbefehlshaber:

seit 1.9.1939: Generalfeldmarschall (Sept. 1940) Gerd von Rundstedt

Gliederung:

a) als Heeresgruppe A:

1939

Nov./Dez.: 16. Armee, 12. Armee

1940

Mai: 16. Armee, 12. Armee, 4. Armee (+ 2. Armee)

Juni: 16. Armee, 12. Armee, 2. Armee (+ Panzergruppe Guderian)

Juli: 6. Armee, 16. Armee, 9. Armee

Aug.: 9. Armee, 16. Armee

Sept./Okt.: 9. Armee, 16. Armee, Kdr. d. dt. Tr. in Holland

b) als Heeresgruppe A, zugleich Oberbefehlshaber West:

1940

Nov./Dez.: 9. Armee, 16. Armee

1941

Jan./April: 9. Armee, 16. Armee

Zugehörig:

Heeresgruppen-Nachrichten-Rgt. 570

Heeresgruppe Süd (22.6.1941-9.7.1942)

Unter der Tarnbezeichnung Abschnittstab Winter (später Schlesien) wurde die Heeresgruppe am 1.4.1941 nach Osten verlegt und mit Beginn des Ost-Feldzuges am 22.6.1941 in Heeresgruppe Süd umbenannt. Die Heeresgruppe nahm am Vorstoß bis zum Don und an den Winterkämpfen am Mius teil.

Oberbefehlshaber:

seit 1.9.1939: Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt

1.12.1941: Generalfeldmarschall Walter von Reichenau

12.1.1942: Generalfeldmarschall Fedor von Bock

Gliederung:

a) als Heeresgruppe A (Abschnittstab Winter, bzw. Schlesien)

1941 Mai 6. Armee, 17. Armee (mit Arbeitsstäben Panzergruppe 1 und AOK 11)

b) als Heeresgruppe Süd

1941

Juni: 6. Armee, Panzergruppe 1, 17. Armee, 11. Armee

Juli: Panzergruppe 1, 6. Armee, 17. Armee, 11. Armee

Aug.: 6. Armee, Panzergruppe 1, 17. Armee, 11. Armee

Sept./Okt.: 6. Armee, 17. Armee. Panzergruppe 1, 11. Armee

Nov./Dez.: 6. Armee, 17. Armee. 1. Panzer-Armee, 11. Armee

1942

Jan.: 6. Armee. 17. Armes. 1. Panzer-Armee, 11. Armee

Febr./Mai: 2. Armee, 6. Armee, Armeegruppe v. Kleist, (III. AK, 17. Armee, 1. Panzer-Armee), 11 Armee

Juni: 2. Armee (LV. AK, 4. Panzer-Armee, 2. ung. Armee), 6. Armee, 1. Panzer-Armee, 17. Armee, Gruppe v. Wietersheim (XIV. AK), 11. Amee

Juli: Armeegruppe v. Weichs (2. Armee mit LV. AK, 4. Panzer-Armee, 2. ung. Armee), 6. Armee. 1. Panzer-Armee, 17. Armee, Gruppe v. Wietersheim (LVII.), 11. Armee

Zugehörig:

Heeresgruppen-Nachrichten-Rgt. 570

Heeresgruppe B (9.7.1942-9.2.1943)

Zu Beginn der Sommeroffensive 1942 wurde die Heeresgruppe Süd geteilt in die Heeresgruppen A und B. Das ehemalige Heeresgruppenkommando Süd bildete dabei ab dem 9.7.1942 das Heeresgruppenkommando B. Die Heeresgruppe B nahm daraufhin an der Offensive zur Wolga (Stalingrad) teil. Am 21.11.1942 wurde die Heeresgruppe durchbrochen; die 6. deutsche und die 4. rumänische Armee wurden mit der 4. Panzer-Armee der Heeresgruppe Don unterstellt, die südlich der Heeresgruppe B eingeschoben wurde. Nach dem weiteren sowjetischen Durchbruch über den Don am 14.1.1943 wurde die Heeresgruppe B am 9.2.1943 aus der Front herausgezogen. Ihre Truppenreste wurden auf die Heeresgruppen Mitte (s. Bestand RH 19-II) und Süd (s. Bestand RH 19-VI) aufgeteilt. Das Heeresgruppenkommando B wurde zur Wiederaufstellung ins Reich verlegt. Diese erfolgte schließlich am 19.7.1943 in München durch den Arbeitsstab Rommel (s. Bestand RH 19-IX).

Oberbefehlshaber:

15.7.1942: Generalfeldmarschall Maximilian Freiherr von Weichs

Gliederung:

1942

Aug.: 2. Armee, 2. ung. Armee, 8. ital. Armee, XXIX, 6. Armee, 4. Panzer-Armee

Sept.: 2. Armee, 2. ung. Armee, 8. ital. A Armee., 6. Armee, 4. Panzer-Armee

Okt.: 2. Armee, 2. ung. A Armee., 8. ital. Armee, 6. Armee, 4. Panzer-Armee + 3. rum. A Armee., 4. rum. Armee

Nov.: 2. Armee, 2. ung. Armee, 8. ital. A Armee., 3. rum. Armee, 6. Armee, 4. Pz. Armee + 4. rum. Armee

Dez.: 2. Armee, 2. ung. Armee, 8. ital. Armee 1943 Jan. 2. Armee, 2. ung. Armee., 8. ital. Armee, Armee-Abt. Fretter-Pico (XXX. AK)

Febr.: 2. Armee, Armee-Abt. Lanz + 8. ital. Armee, 2. ung. Armee

Übersicht der Kriegsschauplätze (nach Heeresgruppen und unterstellten Armeen, ohne Territorialbefehlshaber)

Die für die Armeebereiche gültigen Schlacht- und Gefechtsbezeichnungen sind bei den Armeen (Bestände RH 20-1 ff) vollständig abgedruckt; dort sind auch - zu monatlichen Stichdaten - die unterstellten Korps und Divisionen angegeben.

Polenfeldzug Sept. 1939 (Heeresgruppe Süd)

8. Armee Westpolen, Warthe, Bzura; Warschau und Modlin 10. Armee Westpolen, Warthe (Tschenstochau), Kielce, Lysa-Gora, Tomaszow; Radom, Lublin; Warschau und Modlin; Kämpfe ostwärts der Weichsel (bis 7. 10. 1939) 14. Armee Westgalizien, Oberschlesien; Dunajec, Nida; San, Przemysl; Lemberg, Tomaszow.

Westfront 1939-1940; Westfeldzug Mai/Juni 1940 (Heeresgruppe A; ab 26. 10. 1939)

2. Armee (Mai/Juni 1940) Luxemburg, Belgien; Aisne, Reims, Marne, Aube, Seine, Loire 4. Armee (Mai 1940) Aachen, Ardennen, Lüttich, Namur, Cambrai, Abbéville, Arras, Calais, Dünkirchen 12. Armee (Nov. 1939-Juni 1940) Eifel, Luxemburg, Sedan, Charleville, Aisne; Champagne, Côte d'Or, Isère, Westalpen 16. Armee (Nov. 1939-Juni 1940) Luxemburg, Sedan; Verdun, Toul, Metz, Diedenhofen

Besatzung im Westen 1940-1941 (Heeresgruppe A, ab 10. 10. 1940 zugleich Oberbefehlshaber West)

6. Armee (Juli 1940) Demarkationslinie; Normandie

9. Armee (Juli 1940-April 1941) Demarkationslinie; Belgien und Nordfrankreich

16. Armee (Juli 1940-April 1941) Küstensicherung in Belgien und in den Niederlanden

Ostfront, Südabschnitt 1941-1943 (Heeresgruppe Süd, ab 9. 7. 1942 B)

1. Panzerarmee (Juni-Juli 1941) Tarnopol, Proskurow, Berditschew; (Aug.-Sept. 1941) Uman, Tscherkassy, Dnjepropetrowsk, Raum ostwärts Kiew; (Okt.-Nov. 1941) Asowsches Meer, Donez-Becken, Rostow; (Dez. 1941-Juli 1942) Mius

2. Armee (Febr. 1942-Febr. 1943) Abwehrkämpfe südlich Orel; ab Juli 1942: Woronesh, Liwny, Kursk

4. Panzerarmee (Juni-Nov. 1942) Kursk, Kalatsch, Kalmykensteppe

6. Armee (Juni-Juli 1941) Styr, Berditschew, Zwiahel; (Aug. 1941) nördlich Shitomir, Dnjepr; (Sept. 1941) Kiew; (Okt. 1941-Juni 1942) Charkow, Bjelgorod, Isjum-Kupjansk; (Juli-Nov. 1942) Vorstoß zum mittleren Don und auf Stalingrad

11. Armee (Juni 1941-Juli 1942) Bessarabien, Dnjepr, Krim, Sewastopol

17. Armee (Juni-Juli 1941) Lemberg, Tarnopol, Poskurow; (Aug.-Sept. 1941) Uman, Dnjepropetrowsk, Poltawa; (Okt.-Nov. 1941) Donez-Becken, Rostow; weiterhin Abwehrkämpfe im Donez-Becken (bis Juli 1942) Armee-Abt. Fretter-Pico (Jan. 1943) Naht zur Heeresgruppe Don bei Millerowo Armee-Abt. Lanz (wurde später Kempf, dann 8. Armee bei Heeresgruppe Don, siehe dort): (Febr. 1943) Charkow

2. ungar. Armee (Juni 1942-Febr. 1943) siehe 2. Armee

3. rum. Armee (Aug.-Nov. 1941) siehe 11. Armee; (Okt.-Nov. 1942) siehe 6. Armee

4. rum. Armee (Aug.-Okt. 1941) siehe 11. Armee; (Okt.-Nov. 1942) zur Verfügung der Heeresgruppe B

8. ital. Armee (Juli 1942-Febr. 1943) Don, Millerowo.

Bearbeitungshinweis

Die Bestände der Heeresgruppenkommandos waren bereits in den Jahren 1970 - 1974 verzeichnet worden (Hr. Loos). Die Menge und Vielfalt der folgenden Zugänge machte in den 1980er Jahren eine Überarbeitung notwendig (Frau Ganser). Das hieraus 1987 fertiggestellte Findbuch wurde 2006 retrodigitalisiert und nach entsprechender Überarbeitung 2007 online gestellt.

Place of use

Freiburg

Extent

490 Aufbewahrungseinheit(en), 9,3 lfm

Genre of the material

Schriftgut

Related material

Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv

Bestände:

RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)

RH 22 (Befehlshaber rückwärtiger Heeresgebiete)

RH 48 (Dienststellen und Einheiten der Ordnungstruppen, der Geheimen Feldpolizei, der Betreuungs- und Streifendienste des Heeres)

RH 4 (OKH / Chef des Transportwesens)

RH 19-II (Oberkommando der Heeresgruppe Nord, Heeresgruppe B, Heeresgruppe Mitte, Heeresgruppe Nord)

RH 53-23 (Militärbefehlshaber im Generalgouvernement)

RW 46 (Nachgeordnete Dienststellen des Wehrwirtschafts- und Rüstungsamtes bei Stäben des Heeres und für besondere Aufgaben)

ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)

N 594 (Nachlass Sodenstern, Georg)

N 630 (Nachlass Busse, Theodor)

N 19 (Nachlass Weichs, Maximilian Frhr. von)

N 654 (Nachlass Winter, August)

Akten:

RH 3/173-180: Kriegstagebuch mit Anlagen des Versorgungsbezirks Süd, Aug. - Nov. 1941

RH 3/393: Kriegstagebuch mit Anlagen Gruppe IV Wi des Versorgungsbezirks Süd, 17. Juli 1941 - 30. Apr. 1942

RH 4/44 und RH 4/45: Lagebericht GenStH.- OB Ost Lage 2.10-13.10.1939

RH 19-II/43: Festung Lüttich.- Denkschrift des AOK 2 vom Dez. 1939 mit Anlagen (mit Karten u. Skizzen)

RH 19-II/179: Berichte über Heeresgruppe Süd/B Dez. 1942 - Febr. 1943

RH 48/50: Dienststelle Gen.z.b.V. bei H.Gr.Süd

RH 53-23/v.101 (H.Gr.Süd, 75123/1): Lagekarte H.Gr.Süd Mai 1941

ZA1/ 2354 - 2357: Winter, August und andere: Die Offensiv-Operation der Heeresgruppe Süd im Osten bis zum Dnjepr, 1941

Band 1 (ZA1/ 2354): Textband, 167 Seiten

Band 2 (ZA1/ 2355): Die 1. Pz.Armee während der Operation der Heeresgruppe Süd vom Bug zum Dnjepr

Skizzenband 1 (ZA1/ 2356): 50 Skizzen (Positiv-Kopien)

Skizzenband 2 (ZA1/ 2357): 49 Skizzen (Negativ-Kopien)

ZA1/ 2770: Winter, August: Die Offensiv-Operation der Heeresgruppe Süd im Osten bis zum Dnjepr, 1941 (Entwurf - ohne den III.Teil, S.140-158 - und Anlagen); mit Beiträgen von Georg von Sodenstern

ZA1/ 2369: Schulz, Friedrich: Der Kampf um die Krim. Angriff auf Sewastopol

ZA1/ 679: Rendulic, Lothar: Heeresgruppe Süd/ Ostmark, 7.4. - 7.5.1945

ZA1/ 2597: Hauck, Friedrich Wilhelm: Die Operationen der deutschen Heeresgruppen an der Ostfront 1941 - 1945/ Südliches Gebiet

IV. Die russische Gegenoffensive bis zur Mius-Donez-Stellung; hier nur Kapitel 1: Beginn der russischen Offensive, Nov. 1942;

Anhang B: Anmerkungen zum Text

ZA1/ 2598: derselbe, desgleichen:Anlagenserie A1 - A97 (Heeresgruppen A und B, Nov. 1942)

ZA1/ 2599: Kriegstagebuch Ia des Oberkommandos Heeresgruppe A, 1. - 30.11.1942 (Abschrift)

ZA1/ 2060: Hauck, Friedrich Wilhelm: Die Operationen der deutschen Heeresgruppen an der Ostfront 1941 - 1945/ Südliches Gebiet

I. Die deutsche Offensive bis zur Mius-Donez-Stellung, 22.6. - Nov. 1941

ZA1/ 2064: derselbe, desgleichen: II. Die Abwehrkämpfe am Donez und auf der Krim und das Wiedergewinnen der Initiative, Dez. 1941 - Juni 1942

ZA1/ 2065: derselbe, desgleichen: III. Die deutsche Offensive zum Kaukasus und nach Stalingrad, Juni - Okt. 1942

ZA1/ 2066: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil III

ZA1/ 2067: derselbe, desgleichen: IV., Band 1: Die russische Gegenoffensive bis zum Mius und zum Donez, Nov. 1942 - März 1943

ZA1/ 2068: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil IV/ Band 1

ZA1/ 2069: derselbe, desgleichen: IV., Band 2: Russische Angriffe gegen Heeresgruppe B bis zum Verlust von Bjelgorod und Kursk, Dez. 1942 - Febr. 1943, und die Schlacht um Charkow, 1. - 24.3.1943, bis zur Vorbereitung für die Verteidigung der Krim

ZA1/ 2070: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil IV/ Band 2, Seite 336 - 559 der Anhänge

ZA1/ 2071: derselbe, desgleichen: V. Frühjahr und Sommer 1943 bis zum Scheitern der letzten deutschen Offensive ("Zitadelle")

ZA1/ 2072: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil V

ZA1/ 2073: derselbe, desgleichen: VI., Band 1: Die russische Offensive nach Rumänien und Galizien bis zur Räumung der Krim, Juli 1943 - Mai 1944 (Kapitel 1 und 2)

ZA1/ 2074: derselbe, desgleichen: VI., Band 2: Die russische Offensive nach Rumänien und Galizien bis zur Räumung der Krim, Juli 1943 - Mai 1944 (Kapitel 3 bis 5)

ZA1/ 2075: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil VI, erster Band (Anhänge 1 - 100)

ZA1/ 2076: derselbe, desgleichen: Anhänge zum Teil VI, zweiter Band (Anhänge 101 - 187, Tabellen I - L)

ZA1/ 2077: derselbe, desgleichen: VII. Die russische Offensive durch Südpolen, Rumänien und Ungarn, Juli 1944 - Febr. 1945

ZA1/ 2078: derselbe, desgleichen: Anhänge 1 - 154 zu Teil VII, Tabellen I - XXXVIII

ZA1/ 2079: derselbe, desgleichen: VIII. Der Kampf um die deutsche Ostgrenze, Jan. - Mai 1945

ZA1/ 2080: derselbe, desgleichen: Anhänge 1 - 83 zu Teil VIII, Tabellen I - XIV

ZA1/ 2606: Hauck, Friedrich Wilhelm: Endbearbeitung (Entwurf) von Kapitel 1, Abschnitt I: Die ruhigen Monate bei Heeresgruppe Süd und die Vorbereitungen für den Angriff "Zitadelle", April - Juni 1943; mit Anhängen und Tabellen

ZA1/ 2607: derselbe: Endbearbeitung (Entwurf), Kapitel, Abschnitt II: Die Abwehrkämpfe der Heeresgruppe A in der Gotenkopf-Stellung, April - Juli 1943; mit Skizzen und Anhängen

ZA1/ 2610: Hauck, Friedrich Wilhelm: Endbearbeitung (Entwurf), Kapitel 2: Der Angriff "Zitadelle", mit Lageskizzen und Tabellen

ZA1/ 2584: Schriftwechsel Halder ab Anfang 1956 (nach Übergabe des Themas von H.Reinhardt an F.W.Hauck)

ZA1/ 2585: Abschriften aus OKH-Akten und von anderen Unterlagen aus den Jahren 1941 und 1942 zur Bearbeitung

ZA1/ 2586: Beiträge zur Bearbeitung: E. Maisch: Gedächtnisprotokoll über die Tätigkeit als Leiter des Nachrichtendienstes bei Heeresgruppe B; Studien des Generalstabs der Roten Armee zur Schlacht bei und um Stalingrad

ZA1/ 2587: Philippi, Alfred: Die Operationen der Heeresgruppe Süd im Sommer und Herbst 1941 (Teil I); Hilfsstudie

ZA1/ 2588: derselbe, desgleichen: Abschriften von Weisungen Nr.1 - 11 des Oberkommandos Heeresgruppe Süd sowie Aufmarschanweisung "Barbarossa" (Mappe I)

ZA1/ 2589: derselbe, desgleichen: Lageskizzen und Gliederungen der Heeresgruppe Süd, Juni bis Nov. 1941 (Mappe II)

ZA1/ 2590: derselbe, desgleichen: Gliederungen, Stärken und Verluste der Heeresgruppe Süd, Juni bis Nov. 1941 (Mappe III),

ZA1/ 2591: derselbe, desgleichen: Beilagenserien A - D zur Heeresgruppe Süd, Juni - Nov. 1941 (Mappe IV)

ZA1/ 2591 D: Doppelstück

ZA1/ 2592: derselbe: Der Feldzug der Heeresgruppe Süd im Winter 1941/ 42 und die Sommeroffensive 1942 (Teil II); mit Anlage: Briefwechsel G.v.Sodenstern mit A.Winter und A.Philippi

ZA1/ 2593: derselbe: Die Operation der Heeresgruppe A in den Kaukasus; Angriff der Heeresgruppe B auf Stalingrad (Teil III)

ZA1/ 2594: derselbe: Beilagenserien E - G zum Teil II, Dez. 1941 - Juli 1942

ZA1/ 2595: derselbe: Beilagenserie H zum Teil III, Sommer 1942 und Winter 1942/ 43

ZA1/ 2596: derselbe: Skizzen zu den Teilen II und III, Jan. - Nov. 1942

ZA1/ 2600: v.Horn, Hans Joachim: Der Rückzug der Heeresgruppe A in den Kuban-Brückenkopf und über Rostow, Jan. 1943; mit Stellungnahme K.Zeitzler

ZA1/ 2601: derselbe, desgleichen: Anhänge und Übersichten; Kartenbeilage (Heeresgruppe A, Jan. 1943)

ZA1/ 2602: Heidkämper, Otto: Hilfsstudie, Kapitel 3: Aufbau einer neuen Front, Abschnitt I: Planmäßiger Rückzug der Heeresgruppe Don auf den Mius. Übernahme des Abschnitts der Heeresgruppe B zusätzlich als Heeresgruppe Süd, Februar 1943,

Abschnitt II: Gegenangriff der Heeresgruppe Süd, Febr./März 1943

ZA1/ 2603: derselbe, desgleichen: Abschnitt III: Zurücknahme der Heeresgruppe A in die Gotenkopf-Stellung, Febr./ März 1943; mit Stellungnahmen K.Zeitzler und H.v.Gyldenfeldt

ZA1/ 2604: derselbe: Hilfsstudie, Kapitel 1: Stellungskrieg im Frühjahr und Sommer, Abschnitt I: Die ruhigen Monate bei Heeresgruppe Süd, April/ Juni 1943; mit Anhängen A, B und D sowie 14 Tabellen (Schematischen Kriegsgliederungen, u.a.)

ZA1/ 2605: derselbe, desgleichen: 13 Skizzen zu Teil V, Kapitel 1, Abschnitt I

ZA1/ 2608: Heidkämper, Otto: Hilfsstudie, Kapitel 2: "Zitadelle", mit Anhängen A -D

ZA1/ 2609: derselbe: 10 Skizzen zu Teil V, Kapitel 2

ZA1/ 2615: Heidkämper, Otto: Hilfsstudie, Kapitel 1, Abschnitt III: Der Rückzug der Heeresgruppe A in die Wotan-Stellung zwischen Asowschem Meer und Dnjepr, Sept.1943; mit Lageskizzen

ZA1/ 2611: Wolf, Friedrich: Hilfsstudie: Heeresgruppe Süd, 15.7.1943 - 29.2.1944,

Kapitel 1: Die Lage bei der Heeresgruppe Süd, Mitte Juli 1943

Kapitel 2: Kämpfe um die Donez-Linie, 15.7. - 31.8.1943;

mit Dokumenten-Anhängen (abschriftlich) und Lageskizzen

ZA1/ 2612: derselbe, desgleichen: Kapitel 3: Der Rückzug auf die Dnjepr-Linie, 1. - 30.9.1943; mit Anhängen, auch Lageskizzen

ZA1/ 2613: derselbe, desgleichen: Kapitel 4: Die Kämpfe in der Dnjepr-Linie, 1.10. - 23.12.1943;

mit Anhängen, auch Lageskizzen

ZA1/ 2614: derselbe, desgleichen: Kapitel 5: Kämpfe zwischen Dnjepr und Bug, 24.12.1943 - 29.2.1944;

mit Anhängen, auch Lageskizzen

ZA1/ 2615 D: Doppelstück

ZA1/ 2616: derselbe, desgleichen: Kapitel 2: Vom Kuban zurück zur Krim,

Abschnitt I: Die Abwehrschlacht am Kuban, Juli/ Aug. 1943

Abschnitt II: Die Räumung des Kuban-Brückenkopfes, Sept./ Okt. 1943

ZA1/ 2617: derselbe, desgleichen: Abschnitt III: Der russische Durchbruch bei Melitopol in Richtung Chersson und die Abschnürung der Krim, Okt. 1943; mit Anhängen A, B und D und 13 Lageskizzen

ZA1/ 2618: derselbe, desgleichen: Abschnitt IV: Die ruhigen Monate bei der Heeresgruppe A, Nov. 1943 - Jan. 1944;

mit Anhängen A, B und D und 5 Lageskizzen

ZA1/ 2619: Lange, Wolfgang: Erste Hilfsstudie: Der russische Vorstoß über den Bug und die Bildung einer neuen Front durch Heeresgruppe Süd/ Nordukraine, März - Juni 1944; mit Lageskizzen

ZA1/ 2620: derselbe, desgleichen: Anhänge A - D (Abschriften von Dokumenten der Heeresgruppe, des OKH, der 8. Armee, der 1. Pz.Armee und der 4. Pz.Armee)

ZA1/ 2621: derselbe: Zweite Hilfsstudie: Rückzug der Heeresgruppe A/ Südukraine nach Rumänien, Febr. - April 1944, und die anschließenden Operationen bis Mitte August 1944

ZA1/ 2622: derselbe, desgleichen: Dokumenten-Anhänge (zur zweiten Hilfsstudie/ Teil VI)

ZA1/ 2623: derselbe: Hilfsstudie: Die russischen Offensiven im Raum der Heeresgruppen Südukraine/ Süd und Nordukraine/ A/ Mitte vom Juli 1944 bis Mai 1945, Kapitel 1: Heeresgruppe Nordukraine/ A (früher: Süd) in Galizien und Polen; mit zahlreichen Lageskizzen

ZA1/ 2624: derselbe, desgleichen: Dokumenten-Anhänge zu Kapitel 1

ZA1/ 2625: derselbe, desgleichen:

Kapitel 2: Heeresgruppe Südukraine/ Süd (früher A) in Rumänien, Ungarn und Österreich; mit zahlreichen Lageskizzen

ZA1/ 2626: derselbe, desgleichen: Dokumenten-Anhänge zu Kapitel 2

ZA1/ 2627: v.Sodenstern, Georg: Beitrag zu Kapitel 2, 4 Seiten (handschriftlich), 8 Skizzen

ZA1/ 2628: Lange, Wolfgang: Sonderanhang zu Kapitel 2: Budapest, Jan./ Febr. 1945

ZA1/ 2629: derselbe: noch: Hilfsstudie, Kapitel 3: Heeresgruppe A/ Mitte (früher: Nordukraine) in Schlesien, Mähren, Böhmen und Sachsen; mit zahlreichen Lageskizzen

ZA1/ 2630: derselbe, desgleichen: Dokumenten-Anhänge zu Kapitel 3: Die Operationen der deutschen Heeresgruppen im südlichen Bereich der Ostfront 1941 bis 1945. - Zweitserie der Textbände:

ZA1/ 35: Die deutsche Offensive bis zur Mius-Donez-Stellung, 22. Juni bis Nov. 1941

36: Die Abwehrkämpfe am Donez und auf der Krim und das Wiedergewinnen der Initiative, Dez. 1941 bis Juni 1942

37: Die deutsche Offensive zum Kaukasus und nach Stalingrad, Juni bis Okt. 1942

38: Die russische Gegenoffensive bis zum Mius und zum Donez, Nov. 1942 bis März 1943

39: Die russischen Angriffe gegen die Heeresgruppe B bis zum Verlust von Bjelgorod und Kursk, Dez. 1942 bis Febr. 1943

40: Frühjahr und Sommer 1943 bis zum Scheitern der letzten deutschen Offensive ("Zitadelle")

41: Anhänge 1 - 43 (zu: ZA1/ 40)

42: Die russische Offensive nach Rumänien und Galizien bis zur Räumung der Krim, Juli 1943 bis Mai 1944

43: Die Abwehrkämpfe der Heeresgruppen Süd und A am Dnjepr und auf der Krim

44: Anhänge 1 - 100 (zu: ZA1/ 43)

45: Anhänge 101 - 187 und Tabellen I - L(50) (zu: ZA1/ 43)

46: Die russischen Offensiven durch Südpolen, Rumänien und

Ungarn, Juli 1944 bis Febr. 1945

47: Anhänge 1 - 154 und Tabellen I - XXXVIII (zu: ZA1/ 46)

48: Der Kampf um die deutsche Ostgrenze, Jan. bis Mai 1945

49: Anhänge 1 - 83 und Tabellen I - XIV (zu: ZA1/ 48)

ZA1/ 2061: Ritter v.Geitner, Curt: Die Kriegsereignisse auf dem Balkan im Rahmen der deutschen Operationen an der Ostfront 1944/ 45 (mit Vorgeschichte ab Herbst 1943); mit Anhängen

ZA1/ 2062: Schmidt-Richberg, Erich, unter Mitwirkung von C.Ritter von Geitner): Der Einbruch der Russen in den Donauraum und die Kämpfe um den mittleren Balkan, Aug. - Dez. 1944; mit Anhängen

ZA1/ 2063: dieselben: Die Kriegsereignisse auf dem Kriegsschauplatz Kroatien von Jan. 1945 bis Kriegsende

ZA1/ 2631: Schriftwechsel F.Halder und A.Toppe mit Curt Ritter von Geitner, Erich Schmidt-Richberg und anderen: hierin: Zeittafeln Dez. 1942 bis Mai 1945 der im Süden der Ostfront eingesetzten Heeresgruppen

ZA1/ 2349 - 2353: Schulz, Friedrich und andere: Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43

Band 1 (ZA1/ 2349): Allgemeiner Überblick

zu Band 1 (ZA1/ 2353): 22 Skizzen

Band 2 (ZA1/ 2350): Operationen der Heeresgruppe A im Kaukasus-Gebiet, Nov. 1942 - Febr. 1943; Operationen der 1. Pz.Armee von Dez. 1942 bis März 1943

Band 3 (ZA1/ 2351): Vom Kaukasus zur Gotenkopf- und Kuban-Brückenkopf-Stellung (XXXXIX. Pz.Korps), Dez. 1942 - Febr. 1943; ferner (gleiche Zeit): 4. Pz.Armee und XXXXVIII. Pz.Korps

Band 4 (ZA1/ 2352): Das italienische Expeditionskorps in Rußland; Luftversorgung Stalingrads, 20.11.1942 - 1.2.1943; Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43 und Kämpfe des XXX. Armeekorps, 61 Seiten (5 Skizzen)

ZA1/ 2768 - 2769: Schulz, Friedrich: Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43 (Durchschlag der Ausarbeitung und begleitender Schriftwechsel

ZA1/ 2347: v.Gyldenfeldt, Heinz: Die Ost-Offensive 1942. Operativer Überblick

ZA1/ 2348: derselbe, desgleichen: 39 Skizzen

ZA1/ 2767: Beiträge Georg v.Sodenstern: Operativer Rückblick auf das Jahr 1941 im Süden der Ostfront; Der Winterfeldzug 1941/42;

Die Operationsabsichten für das Jahr 1942; mit Abschriften der Führer-Weisungen 41 und 45 und handschriftlichen Notizen

ZA1/ 2325: Heusinger, Adolf: Der Ostfeldzug 1941 - 42. Ein operativer Überblick

Liegt (mit 2 Übersichtskarten und 27 Skizzen) auch auf Mikrofilm FC 3020 N vor.

ZA1/ 16 und 2326: Halder, Franz: Ergänzung zu: Heusinger, Ostfeldzug

ZA1/ 2753 - 2754: Heinrici, Gotthard: Der Feldzug in Rußland. Überblick über die Jahre 1941/ 42. - Neubearbeitung und Erweiterung der Studie Heusinger. - Mit einem Vorwort von Franz Halder, Skizzenmappe hierzu: ZA1/ 2754

ZA1/ 17 und 2327: derselbe, desgleichen: Durchschlag

ZA1/ 18K, 2328 und 2328 D: derselbe, desgleichen: Mappe mit 34 Skizzen

ZA1/ 99 - 101, 2332 - 2338, 2755 - 2759: Toppe, Alfred und andere: Versorgungsprobleme bei weitreichenden Unternehmungen, 1951/ 52. - 28 Teil-Untersuchungen in vier Gruppen:

- Vorbereitung (Teile 1 - 5)

- Vormarsch und Angriff (Teile 6 - 13)

- Verteidigung, Rückzug, planmäßige Räumung und Evakuierung (Teile 14 - 23 und 28)

- Sonderstudien (Teile 24 - 27)

N.B.: Die Verfasser der Einzelstudien sind nur mit Kennzahlen angegeben; das Schlüsselverzeichnis fehlt.

ZA1/ 2332: Durchschlag (Teil 5 in Orig.Typoskript): 8. ("730") Die Versorgung der 9. Armee im Angriff von Suwalki bis Kalinin 1941

ZA1/ 2373, 2375: Busse, Theodor und andere: Der Angriff "Zitadelle" im Osten 1943

hierzu Kartenband (ZA1/ 2375): 11 Karten und 18 Skizzen

Die gesamte Studie (mit den Teilen A/ Die Gesamtoperation und B/ Einzeldarstellungen) ist auch auf Mikrofilm FC 3041 P enthalten.

ZA1/ 2374: Englische Übersetzung des Teiles A

ZA1/ 62: Reichhelm (Oberst a.D.): Die Schlacht der 2. Panzerarmee und der 9. Armee im Orelbogen vom 5. Juli bis 18. Aug. 1943

ZA1/ 518 - 519: Wirtz, Richard: Pionierführung Heeresgruppe B bei der Ardennen-Offensive und der Verteidigung des Westwalls

In der Anlage Stellungnahmen der Generale Erich Brandenberger und Hasso von Manteuffel zum Bericht Wirtz; diese Stellungnahmen (je 2 Seiten) auch auf Mikrofilm FC 2995 N

ZA1/ 926: Thoholte, Karl: Artilleristische Lage der Heeresgruppe B, 22.3. - 17.4.1945

ZA1/ 662: Thoholte, Karl: Artillerieeinsatz der Heeresgruppe B in der Ardennen-Offensive

ZA1/ 1277 - 1261: Befehlsverhältnisse im Westen

Im einzelnen:

ZA1/ 1277 - 1279: Blumentritt, Günther

ZA1/ 1279 und 1279 sind Überstücke

ZA1/ 1280: Ruge, Friedrich

ZA1/ 1281: v.Buttlar, Horst

ZA1/ 1282: Zimmermann, Bodo

ZA1/ 1283: Warlimont, Walter

ZA1/ 1284: v.Rundstedt, Gerd

ZA1/ 1134: Staubwasser, Anton: Das Feindbild beim Oberkommando der Heeresgruppe B während der Schlacht in der Normandie, 6.6. - 24.7.1944

ZA1/ 1176: Staubwasser, Anton: Das Feindbild beim Oberkommando der Heeresgruppe B während der Kämpfe in Nordfrankreich und Belgien, 25.7. - 16.9.1944

ZA1/ 394: Janowski, Hermann: Heeresgruppe B/ Höherer Pionierführer 113, 15.6. - 5.9.1944

ZA1/ 412: Janowski, Hermann: Heeresgruppe B/ Höherer Pionier-Führer 113: Rheinübergang im März 1945

ZA1/ 446: Janowski, Hermann: Heeresgruppe B/ Höherer Pionierführer 113: Einsatz ostwärts des Rheins, 10.3. - 16.4.1945

ZA1/ 595: Wirtz, Richard; Hitzfeld, Otto: Pioniereinsatz bei Heeresgruppe B, Teil II: Befestigungen am Rhein, 25.1. - 1.4.1945;

Beitrag Hitzfeld zum Brückenkopf Remagen

ZA1/ 1027: Staubwasser, Anton: Die Feindbeurteilung durch das Oberkommando/ Heeresgruppe B vor der Invasion, Ende Mai/ Anfang Juni 1944

ZA1/ 2391/ 3 - 9, 2391 - 2421: Zimmermann, Bodo und andere: Geschichte des Oberbefehlshabers West

Im einzelnen:

ZA1/ 2391: Zimmermann, Bodo: Vorbemerkungen zur Geschichte des Ob.West; mit Anhang (v.Rundstedt): Bemerkungen zur Geschichte des Ob.West

ZA1/ 2392: derselbe: Bis zum Beginn der Invasion (Überblick)

ZA1/ 2393: Kesselring, Albert und andere: Die Zeitspanne der Luftschlacht um England

ZA1/ 2394: Zimmermann, Bodo: Auswirkungen der Vorbereitung des russischen Feldzugs auf den Westen, April - Juni 1941

ZA1/ 2395: derselbe: Äußerliche Ruheperiode im Westen, Mai 1941 bis Dieppe/ Aug. 1942 einschließlich

ZA1/ 2396: derselbe: Erste Anzeichen einer bevorstehenden Operation; dadurch ausgelöste deutsche Maßnahmen, Herbst 1942 - Herbst 1943

ZA1/ 3 und 2397: derselbe, mit Beiträgen anderer: Höchststeigerung der deutschen Abwehrmaßnahmen nach Verdichtung der Nachrichten über eine bevorstehende Invasion, 1943 bis Frühjahr 1944

ZA1/ 2398: derselbe, mit Beiträgen anderer: Vor der Invasion, ab Beginn 1944 bis Anfang Juni 1944

ZA1/ 3 und 2399: Zimmermann, Bodo: Vom Beginn der Invasion bis zum Zurückfallen der Masse der deutschen Truppen auf den Westwall, 6. Juni bis Herbst 1944 (Überblick)

ZA1/ 2400: derselbe, mit Beiträgen anderer: Kampf in der Normandie bis zum Durchbruch von Avranches, etwa Mitte Juni bis 24.7.1944

ZA1/ 2401: derselbe, mit Beiträgen anderer: Der Durchbruch von Avranches, ab 25.7.1944

ZA1/ 2402: derselbe, mit Beiträgen anderer: Rückzugskämpfe bis zur Seine, 10.8. - 22.8.1944

ZA1/ 2403: derselbe, mit Beiträgen anderer: Anlandung in Südfrankreich, 15.8.1944

ZA1/ 2404: derselbe, mit Beiträgen anderer: Fortsetzung der Rückzugsbewegungen in Nordfrankreich und Belgien, Ende Aug. bis Mitte Sept. 1944

ZA1/ 2405: derselbe, mit Beiträgen anderer: Der Rückzug aus Südwest- und Südfrankreich bis Mitte Sept. 1944

ZA1/ 2406: derselbe: Rückblick

ZA1/ 2407: derselbe: Schlußwort zum Ersten Teil

ZA1/ 2408:

Anhang I: Zeitübersicht, Sommer 1940 bis Mitte Sept. 1944

Anh.II: Notizen zum Verständnis der psychologischen Situation des deutschen Soldaten, insbesondere des Offiziers, im Westen

Anh.III: Zwei Studien GFM Kesselring

Anh.IV: Dorsch (Organisation Todt): Wichtigste Bautypen des Atlantikwalls und für V-Waffen, erläutert an Grundzahlen und Bildern (Bilder f e h l e n)

ZA1/ 4 und 2409: Anlagen 1 - 8 und 12 - 35 (vorwiegend Planpausen und Gliederungsbilder), 229 Blatt; Anlage 9 (Gesamtgliederung im Westen vor Beginn der Invasion) f e h l t

ZA1/ 5 und 2410: Hollmann, Walter: Gedanken über die Vorbereitung rückwärtiger Stellungen, einschließlich des Westwalls und anderer ständiger Befestigungen

ZA1/ 2411: 41 Skizzen zur Geschichte des Ob.West/ Teil I

ZA1/ 2412: 68 Skizzen aus den Textbänden der Geschichte des Ob.West/ Teil I nach amerikanischen Mikrofilmaufnahmen

ZA1/ 6 und 2413: Zimmermann, Bodo und 24 Mitarbeiter: Geschichte des Ob.West/ Teil II, Sept. 1944 - 10.3.1945: Vorbemerkung, Quellenverzeichnis, Verzeichnis der Mitarbeiter

ZA1/ 7 und 2414: derselbe mit Beiträgen anderer: Abwehrkampf im Westwall und in seinen Flügelpositionen

ZA1/ 8 und 2415: derselbe mit Beiträgen anderer: Die Ardennenoffensive

ZA1/ 9 und 2416: derselbe mit Beiträgen anderer: Der Endkampf um den Westwall/ Die "Sylvester-Offensive" ("Nordwind") im Nord-Elsaß/ Die Schlacht am Niederrhein/ Aufspaltung und Zerschlagung des deutschen Westheeres zwischen Westwall und Rhein bis zur Zurücknahme des Nordteils der Westfront hinter den Strom/ Schlußwort zum Teil II

ZA1/ 2417: 56 Skizzen zur Geschichte des Ob.West/ Teil II (davon 35 Skizzen nach amerik. Mikrofilmaufnahmen aus den Textbänden)

ZA1/ 2418: Kesselring, Albert: Geschichte des Ob.West, Teil III, 10.3.1945 bis zur Kapitulation, Negativ-Kopien

Band 1: Die Rheinfront, März 1945

ZA1/ 2419: derselbe, desgleichen: Band 2: Abwehrkämpfe im Westen bis Ende März 1945

ZA1/ 2420: derselbe, desgleichen: Band 3: Die Westfront und deren Anschlußfronten ab Ende März 1945 bis zur Kapitulation

ZA1/ 2421: Anlagen 1 - 27 (davon 19 Skizzen) zur Geschichte des Ob.West/ Teil III

Auf Mikrofilm FC 3003 N sind Anhänge zum Teil II: der Geschichte des Ob.West enthalten

Anhang I: Zeitübersicht Westfront, Sept. 1944 - März 1945 (S. 707 - 717 des Manuskripts)

Anhang II: Persönliche Bemerkungen des Verfassers zu seiner Studie "Rheinverteidigung" (S. 719 - 767 des Manuskripts),

zusammen 60 Seiten (4 Skizzen).

Mit der "Studie Rheinverteidigung" ist möglicherweise ZA1/ 2416: gemeint, wahrscheinlich aber: ZA1/ 1241: Gedanken über Verteidigungsmöglichkeiten der Rheinzone.

Im Zusammenhang mit ZA1/ 2405: kann gesehen werden: ZA1/ 75: Emmerich, Albert: Einzelbeiträge zum Einsatz der 1. Armee an der Westfront 1944-45:

- Einsatz des AOK 1 vom 20.6. bis 10.8.1944

- Die Kämpfe der 1. Armee in Frankreich vom 11.8. bis 15.9.1944

- Der Einsatz des AOK 1 am linken Flügel der Heeresgruppe B im August 1944

- Die Entwicklung der Lage bei der 1. Armee am 26./ 27. und 28.8.1944

- Kurzschilderung der Kämpfe der 1. Armee vom 29.8. bis 5.9.1944

- Die Kämpfe der 1. Armee in Lothringen und im Nordelsaß vom 15.9.1944 bis 10.2.1945

ZA1/ 61 und 1054: Reichhelm, Günther: Zusammenfassender Bericht über die Kampfhandlungen der deutschen Heeresgruppe B von Mitte Oktober 1944 bis Mitte April 1945, mit Skizzen

ZA1/ 240: Ruge, Friedrich: Rommel und der Atlantikwall, Dez. 1943 - Juli 1944; zusammengebunden mit: Ruge,F., Marine-Verteidigung der Normandie, 1946; erweiterte Fassung von 1947, Verfasser: Dihm, Friedrich

ZA1/ 224: Wagener, Carl: Beantwortung eines Fragebogens: Die Folgen der Ardennen-Offensive - und Bericht über die Kämpfe der Heeresgruppe B nach der Ardennen-Offensive bis zum Rückzug über den Rhein, 25.1. - 21.3.1945

Die (handschriftliche) Beantwortung des Fragebogens auch auf Mikrofilm FC 2994 N

Nur auf Mikrofilm FC 2997 N: Kesselring, Albert: Sonderstudie über die Ereignisse in Italien zwischen 25.7. und 8.9.1943

ZA1/ 1218 Speidel, Hans: Die Schlacht in der Normandie 1944. Führung, Gedanke und Ende des Feldmarschalls Rommel

ZA1/ 1339 - 1352 und Mikrofilme FC 2997 N und FC 3003 N: Warlimont, Walter: Erläuterungen und Ergänzungen zum Kriegstagebuch des OKW/ Wehrmacht-Führungsstabes ("Warlimont Series")

Im einzelnen:

Nur auf Mikrofilm FC 2997 N: 258 Seiten: Der Westen, 1.4. - 31.12.1944, Teile I-III, mit Anhang: Organisationsübersichten der Bodentruppen sowie Berichtigungen

ZA1/ 371: Schramm, Percy Ernst: Kriegstagebuch des Wehrmacht-Führungsstabs (zusammenfassende Ausarbeitung): Der Westen, 1.4. - 16.12.1944

ZA1/ 148: Kesselring, Albert: Fragen und Antworten zur Ludendorff-Brücke bei Remagen

ZA1/ 180 und 180 D: Reichhelm, Günther: Bericht (Niederschrift aus der Erinnerung) über die Tätigkeit als 1.Generalstabs-Offz. (Ia) der Heeresgruppe B im Westen von Herbst 1944 bis Frühjahr 1945

ZA1/ 180 D ist die englische Übersetzung: Report on Activity of Colonel (GSC) Reichhelm

ZA1/ 2349 - 2353: Schulz, Friedrich und andere: Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43

Band 1 (ZA1/ 2349): Allgemeiner Überblick

zu Band 1 (ZA1/ 2353): 22 Skizzen

Band 2 (ZA1/ 2350): Operationen der Heeresgruppe A im Kaukasus-Gebiet, Nov. 1942 - Febr. 1943; Operationen der 1. Pz.Armee von Dez. 1942 bis März 1943

Band 3 (ZA1/ 2351): Vom Kaukasus zur Gotenkopf- und Kuban-Brückenkopf-Stellung (XXXXIX. Pz.Korps), Dez. 1942 - Febr. 1943; ferner (gleiche Zeit): 4. Pz.Armee und XXXXVIII. Pz.Korps Band 4 (ZA1/ 2352): Das italienische Expeditionskorps in Rußland; Luftversorgung Stalingrads, 20.11.1942 - 1.2.1943; Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43 und Kämpfe des XXX. Armeekorps, 61 Seiten (5 Skizzen)

ZA1/ 2768 - 2769: Schulz, Friedrich: Der Rückschlag im Süden der Ostfront 1942/ 43 (Durchschlag der Ausarbeitung und begleitender Schriftwechsel); hierzu Skizzenmappe (ZA1/ 2769): 14 Entwürfe

ZA1/ 945 - 946: Wagener, Carl: Heeresgruppe B, 22.3. - 17.4.1945. In der Anlage: 34 Karten

ZA1/ 1072: Speidel, Hans; Geyr v.Schweppenburg, Leo: Gedanken des Oberbefehlshabers der Heeresgruppe B, Generalfeldmarschall Rommel, über die Abwehr und die Operationen im Westen 1944 und Betrachtungen zur Lage

ZA1/ 2347: v.Gyldenfeldt, Heinz: Die Ost-Offensive 1942. Operativer Überblick

ZA1/ 2348: derselbe, desgleichen: 39 Skizzen

ZA1/ 2767: Beiträge Georg v.Sodenstern: Operativer Rückblick auf das Jahr 1941 im Süden der Ostfront;

Der Winterfeldzug 1941/42; Die Operationsabsichten für das Jahr 1942; mit Abschriften der Führer-Weisungen 41 und 45 und handschriftlichen Notizen

ZA1/ 2325: Heusinger, Adolf: Der Ostfeldzug 1941 - 42. Ein operativer Überblick liegt (mit 2 Übersichtskarten und 27 Skizzen) auch auf Mikrofilm FC 3020 N vor.

ZA1/ 61 und 1054: Reichhelm, Günther: Zusammenfassender Bericht über die Kampfhandlungen der Heeresgruppe B von Mitte Oktober 1944 bis Mitte April 1945; hierin: Charakterskizze von Generalfeldmarschall Model

ZA1/ 935: Schulz, Friedrich: Lage, Auftrag und Maßnahmen der Heeresgruppe G im Großen, 4.4. - 3.5.1945

Literatur

Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va., Washington 1958 ff., Bde. 40 und 52

Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff

Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff

Fremde Archive

Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen

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