Switzerland > Archiv für Agrargeschichte - Archives de l'histoire rurale - Archives of rural history

147

Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus (AGFF)

1921-2009
Archiv für Agrargeschichte
November 2012
Archiv für Agrargeschichte
Deutsch

Scope and content

Der Bestand dokumentiert die Versuche und Forschungsprojekte auf dem Gebiet des Futterbaus und die Wissensvermittlung mit den von der AGFF publizierten Mitteilungen, Futterbauheften, Flugblättern und Sonderdrucken. Gut dokumentiert ist die systematische Zusammenarbeit von Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis.

Records creator's history

Die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus (AGFF) wurde am 23. November 1934 in Bern gegründet. Lanciert hatte die Idee Friedrich T. Wahlen im Februar des gleichen Jahres. An der Gründungsversammlung anwesend waren Vertreter von land- und milchwirtschaftlichen Organisationen, des Bundes, der Kantone sowie der Lehr- und Versuchsanstalten und Landwirte. Konkret ging es der AGFF um die Schaffung einer Geschäftsstelle. Diese sollte in enger Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Schulen und den Versuchsanstalten Lösungen zur Behebung der Qualitätsprobleme erarbeiten und in die Praxis umsetzen. Der AGFF ging es primär um die Förderung des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis. Nach dem Vorbild des Saatgutbereichs wollte man gemeinsam Lösungen erarbeiten. Im Zentrum der Tätigkeiten standen am Anfang die Verbesserung und Verbreitung der Weidesysteme sowie die Bekämpfung der Unkräuter in den Wiesen und Alpweiden. Dazu kam die Züchtung von Futterpflanzen und ab den 1960er-Jahren die Alp- und Wiesenkartierungen, mit deren Hilfe bessere Nutzungsplanungen erstellt werden konnten. Räumlich angesiedelt wurde die AGFF in der damaligen Versuchsanstalt Zürich-Oerlikon. 1944 wurde die Sektion Westschweiz (Association pour le développement de la culture fourragère) gegründet, 1949 folgte die Associazione per il promuovimento dell foraggicoltura sezione Ticino. Seit dem Jahr 1983 besitzen alle drei Sektionen eine Technische Kommission. Die grösste Mitgliederzahl erreichte die AGFF 1990 mit rund 4800 Mitgliedern. Ihre Aktivitäten finanziert hat die AGFF mit Beiträgen des Bundes sowie der land- und milchwirtschaftlichen Organisationen, zu einem guten Teil aber auch mit dem Verkauf von Publikationen (Berichte, Merkblätter, Mitteilungen etc.) an Landwirte. Zum ersten Präsidenten der AGFF wurde Albert Volkart und zum ersten Geschäftsführer Alfred Kauter gewählt. Dieser wurde 1954 durch Hans Gujer abgelöst, der mit einem kurzen Unterbruch von 1966–1969 bis 1981 amtierte. Seit dem Jahr 2001 amtiert Willy Kessler als Geschäftsführer.

Archival history

Der Bestand wurde im Jahr 2009 vom Archiv für Agrargeschichte im Auftrag der AGFF erschlossen.

Appraisal

Bewertung: siehe Bewertungsliste und Kassationsprotokoll.

Processing information

  • Archiv für Agrargeschichte
  • 2009

Accruals

-

Source of acquisition

Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus (AGFF)

System of arrangement

Die innere Ordnung des Bestandes wurde soweit sinnvoll übernommen. Wo nötig wurden die Unterlagen zum besseren Verständnis neu geordnet.

Conditions governing access

Nach Rücksprache mit der AGFF.

Other finding aids

-

Related material

-

Extent

30.7 Laufmeter

Genre of the material

Papier

Language of the material

Deutsch

Records creator

Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus (AGFF)

Place of use

Location note: Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon, Standort Reckenholz