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Kampagne für Abrüstung, Ostermarsch der Atomwaffengegner, Arbeitsgruppe Hamburg

1964 - 1968 Reference: BY 2 View in original presentation

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Germany
Bundesarchiv

Finding aid sub-groups

Andreas Diehl
2006
Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen im Bundesarchiv
(Berlin)

Scope and content

Zusammenfassung

Der Bestand enthält vor allem Korrespondenzen der leitenden Mitarbeiter und Schriftgut aus der Vorbereitung der Ostermärsche, insbesondere Materialien zu den Aktionen gegen die Atombewaffnung, die Notstandsgesetzgebung und den Vietnamkrieg sowie solche für die Unterstützung des außerparlamentarischen Protestes der Studentenbewegung.

Kopfzeile

Kurzbeschreibung:

1. Geschichte des Registraturbildners

Analysiert man die Herausbildung der Protestbewegungen, u.a. die der Kampagne für Abrüstung – Ostermarsch der Atomwaffengegener der frühen 60er Jahre vor dem Hintergrund einer fortgesetzten Systemkonsolidierung, dann wird erkennbar, dass sie als aktualisierte Reaktion auf jene Problemkette entstanden, die mit der frühen Westintegration begonnen und mit dem Protest gegen die Remilitarisierung ihren ersten protestpolitischen Höhepunkt erreicht hatte. Während Wiederaufrüstung und versuchte Atombewaffnung in einem direkten militärpolitischen Entwicklungszusammenhang standen, bildete die Notstandsregelung die unmittelbare verfassungspolitische Ergänzung zu den Wehrgesetzen.
Aus der protestpolitischen Hinterlassenschaft der “Kampf dem Atomtod” - Kampagne (KdA) entstand 1960 die Ostermarsch-Bewegung. Unter politisch-kulturell repressiven Bedingungen lernte sie einen selbstorganisierten Protestzusammenhang aufzubauen. Parallel dazu, aber wesentlich langsamer entwickelte sich die Opposition gegen die Notstandsgesetze. Auch wenn beide Protestszenen völlig unabhängig voneinander entstanden, führte die Dynamik der Bewegungen zu Kontakten und wechselseitigen Einflüssen. Beide Bewegungen scheiterten nicht zuletzt daran, dass sie den radikalisierten Protest der aufkommenden studentischen außerparlamentarischen Opposition (Apo) nicht mehr integrieren konnten. Nachdem die Kampagne “Kampf dem Atomtod” intern an dem strukturbedingten Widerspruch von parlamentarischer und außerparlamentarischer Opposition gescheitert war, gingen aber ihre Motive gesellschaftlich nicht verloren.
Das Problem einer möglichen neuen außerparlamentarischen Bewegung gegen die Atomrüstung bestand jedoch darin, ein selbständiges, von den gesellschaftlichen Großorganisationen (Parteien und Gewerkschaften) unabhängiges organisatorisches Skelett der Aktionen zu schaffen, ohne in dem Maße bedeutungslos zu werden, wie es den neutralistischen und kommunistischen Organisationsansätzen in der Bewegung gegen die Wiederaufrüstung ergangen war. Insgesamt markierte die Entwicklung der Ostermarschbewegung eine qualitativ neue Phase in der Geschichte der außerparlamentarischen Bewegung der Bundesrepublik. Einer der Mitbegründer war Hans-Konrad Tempel, der bereits 1959 an dem von der englischen Ostermarschbewegung organisierten Aldermaston-Marsch teilgenommen hatte. In der Bundesrepublik kam es zu dieser Zeit zur Stationierung einer Batterie Hohnest-John-Raketen in Bergen-Hohne (Gebiet bei Hamburg). Ein “Aktionskreis für Gewaltlosigkeit” beschloss deshalb spontan zu Ostern 1960 einen Protestmarsch in dieses Gebiet. Damit war der “Ostermarsch” in der Bundesrepublik in das Stadium konkreter Planung geraten. Es wurde ein Ausschuss gebildet, der den Protestmarsch plante und über den Verband der Kriegsdienstverweigerer (VK) Kontakte zu Gruppen der “Internationale der Kriegsdienstgegner” (VdK) aus dem norddeutschen Raum aufnahm, um sie für ein Engagement zu gewinnen. Tatsächlich beteiligten sich an dieser Aktion etwa 1000 Marsch- und Kundgebungsteilnehmer.
Die Enttäuschung über das Ende der Kampagne “Kampf dem Atomtod” ließ vor allem die humanistisch, religiös und politisch motivierten Pazifisten nicht ruhen. Sie waren es dann auch, die sich zuerst in der Ostermarsch-Bewegung engagierten. Andere Akteure, wie eine “Gruppe oppositioneller Prominenz”, die sich auf Einladung von Arno Klönne 1961 auf der “Frankfurter Konfernz” trafen, kamen aus anderen Gründen zu einem ähnlichen Ergebnis. Über den allgemeinen Protest bei Kundgebungen hinaus, sollten “direktere” Formen der Aktivität gefunden werden. Die gemeinsame Schlußfolgerung war daher, dass eine außerparlamentarische Bewegung notwendig sei, die auf eigenen organisatorischen Füßen stehen müsse. Es sollte die Bereitschaft entstehen, sich selbst zu organisieren und es war ein Protest gemeint, der von der physischen Aktion lebte. Die Aktion gegen die Raketenbasis Bergen-Hohne war nur der zufällige Auslöser, den handelnden Akteuren ging es von Anbeginn um mehr, denn jede Herstellung, Erprobung und Lagerung von Atomwaffen – gleich an welchem Ort und in welcher Hand – war die größte Gefährdung der Menschheit. Durch die Ostermärsche wollten die Atomwaffengegner ihr entschiedenes und unwiderrufliches Nein zu atomaren Waffen öffentlich bekennen. Ihr Widerstand richtete sich gegen atomare Kampfmittel jeder Art und jeder Nation. Ideologisch speiste sich die Ostermarsch-Bewegung schon zu Beginn an ethisch-pazifistischen Motiven, organisatorisch lebte sie vom Prinzip des disziplinierten Einzelengagements und personell rekrutierte sie sich aus Atomwaffengegnern, die den traditionellen Organen der Arbeiterbewegung nicht so nahe standen. In keiner Phase des Handelns der Atomwaffengegner wurde das für die Geschichte dieser außerparlamentarischen Bewegung innovative Prinzip, der auf der Basis von Einzelengagement vollzogenen Selbstorganisation, aufgegeben. Die Kampagne ließ sich dabei nicht auf eine Partei festlegen. Mit einer solchen Festlegung wäre vermutlich die Entfaltung einer oppositionellen außerparlamentarischen Sammelbewegung von Menschen mit recht unterschiedlicher Herkunft und Einstellung – Pazifisten, Humanisten, Christen, Sozialisten und Kommunisten – nicht möglich gewesen. Organisatorisch stellte die Ostermarsch-Bewegung eine Mischform dar. Sie war keine reine Basisbewegung, sondern eine Mischung aus Spontaneität und teilweise rigerosen Zentralismus, dabei auch keine Mitgliederbewegung, sondern eine lockere Aktionseinheit von gleichgesinnten Staatsbürgern. Offenheit der Organisation für jedermann war eines der Hauptmerkmale des Ostermarsches. Nach dem ersten Ostermarsch wurde 1960/61 der Zentrale Ausschuss (ZA) gebildet, das Führungsorgan auf Bundesebene, das neben dem gewählten Sprecher und Geschäftsführer, Vertreter der Regionalausschüsse und der befreundeten Organisationen umfasste. Zum Zwecke der Repräsentation wurde außerdem ein die Initiative begleitendes Kuratorium aus prominenten Persönlichkeiten gebildet. Ab Oktober 1961 hatte sich ein ständiger Arbeitsausschuss (AA) gebildet, der die Arbeitskontinuität zwischen den ZA-Sitzungen sichern sollte. Darüber hinaus wurden ab 1961/62 Fachreferate, Fachausschüsse und ein Pressedienst eingerichtet. Ab 1963 wurde eine regelmäßige Informationsschrift herausgegeben. Mit dem Anwachsen der Teilnehmerzahl der Ostermarschierer wuchs auch die Zahl der Regionalausschüsse, die ähnlich wie der ZA arbeiteten. Trotz der Organisation “Von oben nach unten “ war die Bewegung nicht zentralistisch, schon bedingt durch die föderale Struktur und das festgeschriebene “Prinzip des Einzelengagements”. Das auf die praktische Aktion gerichtete gemeinsame Handeln trug dazu bei, den Aktionsradius ständig zu erweitern. 1961 kam der “Antikriegstag” (1. September) und der Hiroshima-Tag (6. August) hinzu, Aktionsformen wurden verbreitert, neben Großaktionen wie den Ostermärschen und Kundgebungen wurden Klein-Gruppen-Aktionen wie Mahnwachen, Flugblattwerbung und Info-Stände organisiert und gezielte Aktionen wie Unterschriftensammlungen durchgeführt. Es kam dabei im gesamten Bundesgebiet monatlich oft auf bis zu 1000 Aktionen.
Im personellen Führungsbereich der Kampagne gab es vom ideologischen Ansatz her zwei Gruppen zu beobachten, die “pazifistische” um Konrad Tempel und die “sozialistisch” genannte um Vack und Arno Klönne. Während Tempel durch den Inhalt der politischen Forderungen darauf hinwirken wollte, dass die Kommunisten aus politischen Gründen von einer Beteiligung absehen würden, vertraten Arno Klönne, Vack u.a. die Konzeption “für eine bestimmte politische Position von allen möglichen Seiten her Zustimmung zu gewinnen, statt sich nach allen Seiten zu distanzieren.” Auf dieser Grundlage war es möglich geworden, eine große Zahl von Teilnehmern verschiedener Provenienz zu gewinnen. Die Bewegung gewann an personeller Breite, hatte ab 1962 den Status einer Sekte überwunden, sich ab 1963/64 zu einer Massenbewegung entwickelt. Auf der Basis eines “Minimalkonsens” fand eine Politisierung statt, die später die Aufnahme weiterer Themen (Notstandsgestze, Vietnamkrieg) und tendenziell Systemkritik ermöglichte. Organisatorisch blieb die Bewegung bestimmt durch das duale Prinzip von relativem Zentralismus und Eigenverantwortlichkeit.
Mit der Politisierung der Bewegung nach 1964, d.h. der Transformation der moralischen Motive in offensiv politische, eröffnete sich für die Akteure die Möglichkeit, den Zusammenhang von Rüstung und Gesellschaft zu erkennen. Damit wurde die Demokratiefrage zu einem grundlegenden Thema der Bewegung. Ab 1965 kooperierte die KfA mit der Notstandsopposition. Die namentliche Umwandlung der Kampagne für Abrüstung in “Kampagne für Demokratie und Abrüstung 1968 war die logische Konsequenz der erweiterten Politik der Kampagne. Ab 1964 stellte sich die Frage der Parteibildung. 1967 aber wurde beschlossen, dass die Kampagne keine Partei sein oder werden will und dass sie auch nicht die Funktion eines Parteiersatzes übernehmen werde. Ihre Aufgabe läge in der Unterrichtung der Bevölkerung und in ihrer Funktion als Katalysator. Aber in dem Maße wie sie immer mehr Personen und Gruppen integrierte, entwickelte sie sich faktisch zu einer immer heterogener werdenden Bewegung, in der diejenigen an Dominanz gewannen, die am meisten Bewegung erzeugen konnten. Das war ab 1967 der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) und die Studentenbewegung. War also 1966 die KfA organisatorisch und politisch der kräftigste und weiteichendste Teil der radikalen demokratischen Bewegung, so wurden doch 1968 die Grenzen ihrer Integrationskraft sichtbar.
Die Analyse zeigt in dieser Zeit personelle Verschiebungen. Die bedeutendste davon war das zunehmende Engagement der Jugendlichen, insbsonders der Studentenbewegung. Das wurde indirekt bestätigt durch die personelle Zusammensetzung der “Essener Aktionskonferenz” im Januar 1968, des letzten großen Treffens zur Standortbestimmung der KfA. An ihr nahmen neben Republikanischen Clubs, der Notstandskuratorien, pazifistischen Friedensverbänden sowie Gewerkschaftsfunktionären und Redakteuren oppositioneller Zeitschriften überwiegend Studenten- und Jugendorganisationen teil. Der Einfluss der inzwischen selbständig gewordenen Studentenbewegung wurde zu einem Antrieb der Ostermarsch-Bewegung. Dieses dynamisierende Moment des Protestes aber konnte von der KfA zuletzt nicht mehr aufgefangen werden. Auf der Essener Konferenz wurde von allen genannten Organisationen ein letzter Versuch unternommen, das Protestpotential der Apo über ein gemeinsames Aktionsprogramm zu vereinheitlichen. Das Problem lag nicht in der zu formulierenden Zielsetzung. Das Motto des geplanten Ostermarsches 1968 “Für Demokratie und Abrüstung, gegen Notstandsgesetze, gegen Rüstungsstaat, für Sicherheit in Europa und gegen den Krieg in Vietnam drückte aus, dass es sowohl um eine Kritik an der Bundesregierung als auch um das Aufzeigen von politischen Alternativen gehen sollte. In dieser Zielstellung gab es durchweg eine Übereinstimmung der Auffassungen. Die Kontroverse entzündete sich an der Rolle des Parlaments, zu der der SDS die Auffassung vertrat, dass es nur noch Verschleierungsfunktion der Herrschaftsverhältnisse mit der Tendenz zur Abschaffung von wahrer Volksvertretung habe. Jede Fixierung auf die Beeinflussung des Parlamentes würde zu einer Herrschaftsstabilisierung beitragen, so der SDS. Daran entzündete sich erneut die Frage der Organisationsform, wobei die Vorstellungen von der Gründung einer radikaldemokratischen Partei auf dem Boden eines Liberalismus aus sozialer Verantwortung bis hin zur Forderung nach einem Engagement für die völlige Neugestaltung der Gesellschaftsordnung reichten.
Hinter der Kontroverse zur Organisationsfrage verbarg sich die nun eintretende Unfähigkeit der KfA, ein programmatisch einleuchtendes, Motivationen bindendes Konzept zu finden, dass den Protest Aller kontinuierlich hätte fortführen können und damit der Verlust an Integrationskraft. Die Studentenbewegung hatte sich längst soweit verselbständigt, dass sie zu einem eigenen die KfA sprengenden Faktor der Apo der 60er Jahre geworden war. Der auf der Essene Aktionskonferenz erreichte Kompromiss erwies sich nur als vorübergehend. Die Namensänderung zur KfDA sollte den Funktionwechsel der Kampagne hin zur Verwirklichung einer realen Demokratie dokumentieren. Dieser Kompromiss hielt nur bis Mai 1968, dem Höhepunkt der Ostermärsche mit einer Beteiligung von 300 000 Teilnehmern und dem großen Sternmarsch nach Bonn gegen die Notstandsgesetze. Jedoch der Mordanschlag auf den Studentenführer, Rudi Dutschke, am 11. April 1968 bestätigte die Studenten in ihrer radikalen Auffassung in der Frage der Gewaltanwendung und führte zu einer erruptiven Entladung des außerparlamentarischen Protestes. In der Folge war kein Organisationszentrum der verschiedenen miteinander verwobenen Bewegungen dieser Zeit in der Lage, den Protest weiter zu organisiern und ihm eine selbst kontrollierte Form zu geben. In der KfDA brach eine Krise aus, die sie nicht mehr überstand. Der bewegungsgeschichtliche Grund lag vor allem in der Dominantwerdung der Studentenbewegung, in der sich die “Anti-Autoritären” durchgesetzt hatten. Ähnlich wie die Notstandsopposition war auch die KfDA unter einem Druck von Dynamik und Aktionismus geraten, der sich am Ziel der Gesellschaftsveränderung orientierte, dem sie ideologisch und personell aber nicht mehr gewachsen war.

2. Bestandsgeschichte

Das Zentrale Parteiarchiv der SED (ZPA) hatte bereits in den 60er Jahren begonnen Sammlungsgut der KPD und anderer linker Parteien und Bewegungen der Bundesrepublik Deutschland, v.a. von Privatpersonen, zu erwerben. Vereinzelt erhielt das ZPA zu dieser Zeit bereits Bibliotheks- und Schriftgut, einschließlich Druckschriften aus dem Apparat der KPD und von der Westabteilung des ZK der SED.
Ein kleinerer Teil des Sammlungsgutes wurde frühzeitig im ZPA zu Sammlungsbeständen formiert. Beispiele dafür sind die ehemaligen Bestände VG 126 (Antifaschistische und demokratische Ausschüsse, Komitees und Bewegungen in der BRD), VG 129 (Ausschüsse und Komitees gegen Remilitarisierung, für Frieden und Verständigung in der BRD).
Nach Beendigung der Arbeit der KPD 1971 und der Abwicklung des noch existierenden Restapparates sowie der Neuorientierung der Arbeit der Westabteilung des ZK der SED übergaben diese nach 1971 größere Mengen Sammlungsgut unter der Bezeichnung “Demokratische Massenorganisationen und Bewegungen in WD/BRD” dem ZPA.
Im Zusammenhang mit der Neubearbeitung der im ZPA vorhandenen Bestände zur KPD und DKP wurde das Sammlungsgut zur KPD/DKP und das zur SPD spätestens ab 1981 zum größten Teil heraussortiert und zu Einzelbeständen formiert. Das übrige Sammlungsgut erhielt zusammen mit den Anfang der 80er Jahre im ZPA wieder aufgelösten o.g. Beständen VG 126 und VG 129 die vorläufige Bestandsbezeichnung “Friedensbewegung in der BRD” und blieb unbearbeitet. Ab 1984/1985 sollten Einzelbestände für die darin zu ermittelnden Organisationen gebildet und erschlossen werden. Über erste Sichtungen und Grobsortierungen ist dieser Plan nicht hinausgekommen. Eine Grobsichtliste vom 30. März 1985 führt neben 6,50 lfm Unterlagen zur KPD, einer Zeitungsausschnittsammlung im Umfang von 4 lfm und 3,20 lfm “Archiv der Gesellschaft Republikanisches Zentrum e.V. Düsseldorf” (jetzt Bestand BY 7) auch weitere 7 lfm Unterlagen zu anderen Parteien und Bewegungen auf.
Diese Materialien wurden entsprechend dem Vertrag vom 29. Dezember 1992 zwischen der Partei des Demokratischen Sozialismus und der Bundesrepublik Deutschland in die Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv eingebracht.
Die Sammlungen zur KPD/DKP wurden zum Bestand SgY 18 (ehemals ZPA-Bestände I 20/DKP; V 254 Sammlung KPD/DKP) und die zur SPD zu SgY 28 (ehemals ZPA-Bestände II 11 bis II 14/ SPD; II 21/ SPD) zusammengefasst.
Die überwiegend unbearbeiteten Überlieferungen aller anderen Parteien und Organisationen (“Friedensbewegung...”) bildeten den Bestand SgY 27, der 1998 die Bezeichnung “Parteien, Organisationen und Bewegungen in den WBZ/ BRD” erhielt und erstmalig bewertet und grob geordntet wurde. In all diese Sammlungsbestände sind Dokumente der für die verschiedenen Organisationen und Bewegungen zuständigen Abteilungen des ZK der KPD eingeflossen.
Darüber hinaus gelangte anderes Schriftgut vermutlich direkt über den Westapparat des ZK der SED in die DDR oder ging aus der Informationssammlungstätigkeit des Westapparates des ZK der SED hervor. Das gilt insbesondere für die Bestände BY 2 / Kampagne für Abrüstung-Ostermarsch der Atomwaffengegner / Arbeitsgruppe Hamburg, BY 3 / Landesfriedenskomitee Hamburg und BY 4 / Hamburger Komitee zur Wahrung demokratischer Rechte. Diese Bestände wurden ebenfalls 1998 erstmals bewertet und grob geordnet.
Weitere Informationen zur Geschichte und dem Wirken der hier beschriebenen Parteien, Organisationen und Bewegungen existieren u.a. in den Beständen DY 30/ Westabteilung des ZK der SED, BY 1/ KPD, SgY 27/ Parteien, Organisationen und Bewegungen in den WBZ/BRD, in der Bibliothek der Stiftung Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv sowie in dem Bestand DZ 9 / Friedensrat der DDR, den Polizei-und Justizbeständen der BRD, verschiedenen Nachlässen (z.B. Nachlass Josef Weber) wie auch bei der Behörde der Beauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR.

3. Überlieferungslage und Bearbeitung

Der Bestand BY 2 / Kampagne für Abrüstung – Ostermarsch der Atomwaffengegner / Arbeitsgruppe Hamburg umfasste zum Zeitpunkt der Erschließung ca 0,35 lfm. Der Zeitraum der Überlieferung erstreckt sich von 1960 bis zum Ende der 60er Jahre.
Im Ergebnis der Bewertungs- und Ordnungsarbeiten am Bestand liegen inhaltlich vier verschiedene Archivgutgruppen vor. Zunächst handelt es sich dabei um den Schriftwechsel der leitenden Mitglieder der Arbeitsgruppe. Am umfangreichsten erwies sich dabei die Korrespondenz des Vorsitzenden des Geschäftsführenden Vorstandes, Peter H. Kreitz, die in Form einer Bandserie im Umfang von drei Akteneinheiten chronologisch verzeichnet wurde. Jeweils eine Verzeichnungseinheit umfasst der erschlossene Schriftwechsel des Geschäftsführers, Uve Merz, des Sprechers, Hans-Jürgen Schulz, des Verantwortlichen für Kultur, Rudolf Badtke und desjenigen für Werbung, Hans Ewert. Eine zweite Aktengruppe enthält das archivwürdige Schriftgut aus der politischen und organisatorischen Tätigkeit der Arbeitsgruppe. Auch dieses Schriftgut wurde in Form einer Bandserie im Umfang von vier Einzelakten chronologisch erschlossen. Zu einer weiteren Bandserie wurde drittens Archivgut aus dem Schriftwechsel und aus der politischen und organisatorischen Tätigkeit des Zentralen Ausschusses der Kampagne für Abrüstung formiert. Schriftgut aus der Tätigkeit der Kampagne für Abrüstung Hessens und Nordrhein-Westfalens bildet die vierte und letzte Archivgutgruppe. Die Klassifikation für die Ordnung und Verzeichnung dieses Schriftgutes weist demnach auch vier Obergruppen auf. Der Umfang der darunter verzeichneten Schriftgutgruppen ist in etwa gleich groß. Inhaltliche Schwerpunkte bilden dabei die Vorbereitung und Organisation der Ostermärsche, insbesondere die personelle und inhaltliche Ausgestaltung der Auftakt- und Abschlusskundgebungen. Neben dem Kampf gegen die Atombewaffnung bilden die Kritik an der Notstandsgesetzgebung und die Verurteilung des Vietnamkrieges weitere politische Schwerpunkte der Aktionen der Kampagne für Abrüstung. Sie identifizierte sich dabei auch mit dem außerparlamentarischen Kampf der Studentenbewegung u.a. bei der Kritik am Hochschulsystem und bei deren Verurteilung des Pressemonopols der Springerpresse.
Die Vielzahl der an der Kampagne für Abrüstung – Ostermarsch der Atomwaffengegner beteiligten Personen dokumentiert ein Personenindex.
Nur ganz vereinzelt vorliegende Schriftgutdubletten wurden bei der Bearbeitung kassiert.

Zitierweise: Barch BY 2/Nr. des Aktenbandes/ggf. Bl.-Nr.

Quellen:
Dienstakten zu den Beständen BY 1 (4601-16/1), SgY 18 (4611-16/23), SgY 27 (4611-16/24), SgY 28 (4611-16/25).

Literatur:
Lothar Rolke: Protestbewegungen in der Bundesrepublik, Opladen 1987 Westdeutscher Verlag GmbH.

Hans Georg Lehmann: Deutschland-Chronik 1945-1995, Bonn 1995, Bundeszentrale für politische Bildungsarbeit – Sonderausgabe für die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin.

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  • A business archive holds the records of (often) commercial organisations.
  • A church or religious archive holds the records of church parishes or religious organisations, e.g. birth or death registers.
  • A county or local authority archive holds the records of the county's administrative bodies.
  • A media archive holds audiovisual or sound records, e.g. a film archive or the archive of a broadcasting company.
  • A municipal archive holds the records of a town or city administration.
  • A national archive holds the records of a country's administrative bodies, i.e. from ministries and other public bodies, sometimes also private papers of former ministers, chancellors, or presidents.
  • A private person or family archive holds the records forming the legacy of a prominent person or family.
  • A regional archive holds the records of a region's administrative bodies.
  • A specialised governmental archive holds records of public bodies, often operating on a national level, that are not part of the national archives' holdings.
  • A specialised non-governmental archive or archive of another cultural heritage institution hold collections from various cultural heritage institutions, eg. museum archives, libraries archives, etc
  • A university archive or archive of another research organisation holds the records pertaining to the administration of the according educational or research body.
  • Political parties, popular/labour movements and other non-governmental organisations, associations, agencies and foundations hold the archival collections of these institutions, outside of governmental records and outside of business archives (e.g., NGOs)

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